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Straße im Dunkeln

Filmkritik: „The Invitation“ (2015)

So, gestern mal wieder einen Film gesehen, der mir auf einem Streamingportal als Geheimtipp empfohlen wurde. Sollte wohl was ganz Besonderes sein, dürfte man vorher nicht zu viel drüber wissen und so. Dies vorweg: Die erste Hälfte ist gut gelungen, danach geht’s bergab. Aber der Reihe nach. MASSIVE SPOILERS AHEAD!   Kammerspiel „The Invitation“ ist über weite Strecken ein sehr, sehr ruhiger Film, der seine Spannung bis kurz vor Schluss nur daraus bezieht, dass man die ganze Zeit über rätselt, was genau eigentlich passiert. Zu Beginn werden Will und seine neue Freundin Kira zu einer Party in den Hollywood Hills eingeladen, die von Wills Ex-Frau und deren neuem Lebensgefährten veranstaltet wird. Im Laufe der Geschichte erfährt man, dass Will und Eden (seine Ex) einen Sohn hatten, der bei einem Unfall um’s Leben kam, was die Beziehung der beiden zerstörte. Entsprechend überrascht ist Will, dass er nach zwei Jahren Funkstille plötzlich zu einer Party eingeladen wird. Im Haus der Ex angekommen (wo Will früher auch wohnte), treffen wir auf eine Gruppe von Personen, die im weiteren …

schwarz weiß

Perfekt paradox: „Predestination“

Ich mag Zeitreisen. Also die in Filmen oder Büchern. Wenn sie halbwegs vernünftig zuende gedacht sind und nicht nur total unlogischer Quatsch (ja, ich meine dich, „Looper“). Dass im hier vorliegenden Film rein zufällig auch noch meine Schauspielerinnen-Lieblings-Neuentdeckung Sarah Snook mitspielt … reiner Zufall, wie gesagt. Haha. Ich gebe zu, dass ich bei der Recherche nach mehr Filmen mit ihr auf „Predestination“ gestoßen bin, der mich sofort neugierig gemacht hat. Spoilerwarnung: Sowohl der folgende Trailer spoilert aus meiner Sicht relativ viel, als auch mein Text dazu. Wer sich den Film noch zu Gemüte führen will, sollte daher am besten hier aufhören und sich schleunigst zur (Online)-Videothek seines Vertrauens aufmachen. In der Flatrate gibt’s „Predestination“ derzeit wohl nur bei Maxdome. Für Zeitreisefreunde eine Empfehlung, allerdings ist es absolut kein actionlastiger Film, sondern eher ein sich gemächlich aufbauendes Drama mit, besonders zum Ende hin, philosophischer Note. So, wie gesagt, wer nicht gespoilert werden möchte, sollte aufhören, weiterzulesen. Jetzt. Und auch nicht den Trailer anschauen, der zeigt nämlich leider mal wieder einige der Schlüsselsequenzen. Noch da? Also gut. …