Alle Artikel in: horror

Der rote Marker aus "Dead Space"

Inspi(el)ration: „Dead Space“

Bekanntermaßen bin ich ja großer Sci-Fi und Horror-Fan, besonders surreale und verstörende Elemente haben es mir angetan. Daher überrascht es kaum, dass die „Dead Space“-Reihe zu den Spielen gehört, die mich nicht nur am meisten beeindruckt, sondern ganz sicher auch inspiriert haben. In „Tartaros“ und meinem für 2018 geplanten Roman wird es deutliche Anspielungen auf „Dead Space“ geben. Worum geht es in „Dead Space“? Der erste Teil ist klassischer Survivalhorror im Science-Fiction-Setting. Isaac Clarke, Ingenieur und Hauptfigur der Reihe, soll mit dem Rest seiner Crew auf dem Bergbauschiff Ishimura nach dem Rechten sehen. Seine Freundin Nicole ist dort stationiert, was die ganze Sache für Isaac auch persönlich interessant macht. Doch dann laufen die Dinge nicht so wie geplant und schnell wird klar, dass die Ishimura ganz andere Probleme hat als irgendwelche technischen Defekte … So beginnt „Dead Space“: Was fasziniert an „Dead Space“? Obwohl der Nachfolger „Dead Space 2“ spielerisch weitaus besser geraten ist (es gibt mehr Abwechslung, ein komplexeres Waffensystem und eine bessere Inszenierung) ist es gerade die Reduzierung auf das Wesentliche, das den …

Mein Horror-Podcast „Tartaros“ startet im Dezember

Jetzt auch noch ein Podcast? Und ob! Im Dezember starte ich mit „Tartaros“, in dessen Rahmen ich eine Fortsetzungsgeschichte schreiben und lesen werden. Das Ganze wird noch mit elektronischer Untermalung versehen, damit die Atmosphäre passt. Die Idee dazu trage ich schon lange mit mir herum, doch zeitliche Probleme ließen es zuvor nicht zu, dass ich den Podcast wirklich umsetze. Nun jedoch ist es gesetzt und so soll es geschehen! Worum geht’s in „Tartaros“? Ohne an dieser Stelle zu spoilern, kann ich versprechen, dass die einzelnen Episoden eine zusammenhängende Geschichte erzählen werden, am Ende natürlich stets mit dem obligatorischen Cliffhanger. Horror-Sci-Fi würde ich es nennen, was euch erwartet. Selbstverständlich habe ich mir auch wieder den einen oder anderen Twist bereitgelegt, es wird die üblichen surrealen Elemente geben, blutig wird es dann und wann natürlich auch. Die Handlung wird in verschiedenen Episoden zu einem großen Ganzen zusammengesetzt. Den Anfang macht „Episode 1: Vara“, in der ihr den Protagonisten und seine aktuelle Situation kennenlernen werdet. Schräg, bedrohlich, unheimlich. Und ihr lernt Vara kennen, diese mysteriöse Person, von der nicht …

blüte auf schwarzem hintergrund

Ich verlose Nebenrollen in meinem Roman!

Gewinnspiele sind was Feines. Sie generieren Aufmerksamkeit, Reichweite, erhöhen vielleicht die Bekanntheit … alles super. Gleichzeitig sind die Gewinne meist eher physischer Natur, mal ein Buch, mal ein elektronisches Gerät. Langweilig. Da ich schon immer Freund unkonventioneller Ideen war, habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen. Ich verlose zwei Nebenrollen in meinem Roman.   Jetzt ist es raus. Wer also schon immer mal in einem düsteren Sci-Fi-Horror-Roman mitspielen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Die Teilnahmebedingungen findet ihr auf meinem Patreon-Profil, grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme ist nämlich, dass ihr Patrons werdet. Ab einer Unterstützung von 1€ im Monat (das sind läppische 12€ im Jahr!) kommt ihr mit in den Lostopf. Viel wichtiger allerdings: mit einer Unterstützung helft ihr mir dabei, meine Schreiberei weiterführen zu können. Die finanzielle Dimension ist eine, die emotionale eine ganz andere. Wie großartig wäre es denn, hätte ich in ein paar Jahren 3000 Unterstützer*innen, die mir je einen Euro im Monat zukommen lassen? Davon könnte ich leben, so dass ich alle Zeit der Welt zum Schreiben hätte. Patrons bekämen dann …

nebliger Wald

Wo ich stehe und wohin ich will

2017 war kein leichtes Jahr für mich. Neben enorm viel beruflichem Stress und künstlerischer Stagnation erlebte ich diverse private Tiefschläge, die dafür sorgten, dass ich in 2017 weit weniger zustande gebracht habe, als geplant war. Meine Geschichtensammlung, die eigentlich schon für Anfang dieses Jahres geplant war, wird nun voraussichtlich erst 2018 erscheinen. Solange die Qualität meinen Ansprüchen genügt, kann ich mit einer Verzögerung leben. Mit „Isabelle“, „Alioth“, „Ex inferis“ und „Charlotte“ habe ich zumindest ein paar Geschichten fertigschreiben können, bis Ende des Jahres soll noch eine weitere folgen, für die ich bisher noch keinen Titel habe. Insgesamt ist dieser Output natürlich absolut nicht ausreichend, wenngleich das Feedback zu allen Geschichten sehr gut war. Um mir langfristig eine Basis an Fans u.a. auf Patreon aufzubauen, muss ich aber deutlich mehr schreiben und veröffentlichen. Sobald meine Sammlung auf dem Markt ist, werde ich die Arbeit an einem Roman beginnen, der in 2018 wohl meine gesamte Schreibzeit in Anspruch nehmen wird. Ich kleckere nicht, sondern klotze, von daher strebe ich 500 Seiten feinster Sci-Fi-Horror-Philosophie an. Man muss sich …

Schreibmaschine mit einem eingespannten Blatt Papier darin

Warum gute Geschichten Zeit brauchen

Da sitze ich also hier und versuche, das Ende einer Geschichte zu Papier zu bringen. Ich weiß in der Tat bereits, wie die Geschichte enden wird, aber der Weg dahin … der ist beschwerlich. Schließlich soll ja alles passen, rund sein, nichts vorwegnehmen, trotzdem schon Anspielungen enthalten, Twists bieten, keine Plotholes erzeugen und so weiter. Jaja, kaum hat man einen gewissen Anspruch an sich selbst, werden alle Dinge komplizierter. Vor allem dauern sie länger. Die Geschichte, an der ich gerade arbeite, „Ex inferis“, ist ein schönes Beispiel dafür. Die Grundidee war recht simpel, doch mit der Zeit entwickelten sich Stränge, quasi von selbst, als hätte die Geschichte selbst sie hervorgebracht. Allein darüber könnte ich schon wieder eine Geschichte schreiben. Aber lassen wir das. Nun ja, es beginnt mit einer Grundidee, diese wird dann aufgeschrieben, eine Geschichte entsteht. Und dann kommt er, dieser magische Moment, in dem sich alles umdreht, in dem alles plötzlich so viel mehr wird, als es vorher war. Ich liebe und hasse diesen Augenblick, denn zum einen bedeutet er zwar, dass von …

Sascha Dinse liest auf dem DARKERKANT Kunstfestival in Hamburg am 13.10.2017

Ich lese am 13.10.2017 in Hamburg

Liebe Freund*innen der düsteren Unterhaltung, ich werde mal wieder lesen. Ja, wird Zeit, werdet ihr sagen, meine letzte Lesung auf dem WGT 2017 liegt nun auch schon wieder eine ganze Weile zurück. Hamburg also, diese Stadt, in die ich aus rein privaten Gründen nur dann einen Fuß setze, wenn es sein muss (siehe auch: Kram, emotionaler). Aber für die Kunst, hey, mache ich das natürlich. Am 13.10.2017 werde ich im Rahmen des „DARKERKANT“-Kunstfestivals lesen (hier findet ihr mehr Informationen zur Grundidee des Ganzen). Das Ganze findet auf der „CAP SAN DIEGO“ statt. Das klingt nicht nur wie ein Schiff, es ist eins! Für eine Lesung könnte der Ort also nur dann noch passender sein, wenn ich Piratengeschichten schriebe. Keine Sorge, das wird nicht passieren. ’ne Lesung auf ’nem Schiff? Will ich! Klar, Karten kaufen kann man direkt hier. Achtet darauf, dass die Veranstaltung über zwei Tage geht. Ich lese am 13.10.2017, just saying ^^ Da wir ja heute mit diesem Internetz über moderne Möglichkeiten verfügen, hier auch noch der Trailer zum Event: Was wird’s von …

3D-Grafik von Andreas Schwietzke, Cover der Anthologie "Inspiration"

„Inspiration“ – Grafik trifft Geschichten

So, die nächste Veröffentlichung steht in den Startlöchern. Diesmal von meiner Seite kein Horror, sondern Science-Fiction. Naja, gruselig ist es stellenweise schon, aber die philosophischen Sci-fi-Elemente überwiegen. Doch bevor ich zu einer kurzen Beschreibung meiner Geschichte „Alioth“ komme, erst mal ein paar einführende Worte zur „Inspiration“. Ja, „Inspiration“ heißt die Geschichtensammlung, die von Herausgeberin Marianne Labisch (mit der ich schon mehrfach sehr konstruktiv für das Lektorat von Geschichten zusammengearbeitet habe) zusammengestellt wurde. Basierend auf Grafiken von Andreas Schwietzke (hier geht’s zu seinem Facebook-Profil, da findet ihr auch mehr Bilder), aus denen sich die teilnehmenden Autoren eines aussuchen sollten, entstand ein Band, der Bilder und Geschichten enthält. Auf den Motiven der Bilder basierend, aber ohne weitere Einflussnahme oder Vorgaben vonseiten des Künstlers, sollten die Autoren Geschichten schreiben. Tja, ich suchte mir ein Bild namens „Alioth“ aus (das findet ihr hier) und begann damit, einen Plot zu stricken, der mir beim Betrachten des Bildes in den Sinn kam. Irgendwas düsteres, einsames sollte es werden, und was soll ich sagen, das ist es geworden. „Alioth“ ist eine für …

Zwielicht 10 ist erschienen und enthält „Isabelle“

Zum nunmehr dritten Mal habe ich eine Geschichte im „Zwielicht“-Horrormagazin unterbringen können. Nach „23b“ in „Zwielicht 5“ und „Endstation“ in Nummer 8 hat es nun meine „Isabelle“ in die Jubliäumsausgabe geschafft. Ich freue mich sehr und bin gespannt, ob meine bislang blutigste Geschichte an die Erfolge ihrer Vorgängerinnen, die beide äußerst positiv aufgenommen wurden, anzuknüpfen vermag. Zwielicht X ist als Print- und E-Bookausgabe erhältlich, u.a. bei Amazon. Wie üblich bietet auch die zehnte Ausgabe des Zwielicht-Magazins vielseitigen Horror, sei es nun eher misanthropisch-zynisch wie in meiner „Isabelle“ oder gesellschaftskritisch wie in „Inser der Glückseligen“ oder ziemlich psycho wie in „Mona“ – geneigte Leser*innen werden hier mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf „Isabelle“: Ich wünsche schaurige Unterhaltung!  

glühlampe auf schwarzem hintergrund

COMING SOON: „Aus finstrem Traum Vol.1“ Geschichtensammlung

Seit einer Weile schon plane ich die Veröffentlichung meiner ersten „eigenen“ Publikation, also abseits von Anthologien, in denen ich nur ein Autor unter vielen bin. Nun bin ich endlich soweit, verlautbaren zu können, dass die Geschichten für Vol.1 feststehen und (tadaa!) bis auf zwei auch fertig geschrieben sind. „Ex inferis“ und „Charlotte“ sind aber auch so gut wie fertig, von daher ist es durchaus realistisch, wenn ich hier ankündige, dass Vol.1 noch diesen Herbst erscheinen wird. Welche Geschichten werden enthalten sein? Ich stelle sie euch im Folgenden kurz vor, ohne Spoiler natürlich. „23b“ Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen. Doch Jill, die nebenan in Apartment 23b einzieht, scheint wirklich ganz nett zu sein. Wären da nicht einige ziemlich bizarre Dinge, die in den folgenden Tagen ihren Lauf nehmen. Und was zur Hölle ist in diesem Koffer unter dem Bett? Mein „23b“ erschien in „Zwielicht 5“, schaffte es 2014 zu einer Nominierung für den Vincent-Preis (jaja, Spitzenwortspiel) und belegte dort den sechsten Platz in der Kategorie Kurzgeschichten. „Alioth“ Eine Mission, von der es keine Wiederkehr gibt, …

Saal mit gepolsterten Stühlen, vielleicht ein Theater

Mal was anderes … ich schreibe ein Theaterstück!

Kurzgeschichten, Gedichte, irgendwann mal ein Roman – das sollte jetzt niemanden überraschen. Das mache ich durchaus und kann auch schon die eine oder andere Referenz nachweisen (naja, bis auf den Roman, aber der kommt noch). Nun aber mache ich etwas für mich gänzlich Neues: Ich schreibe ein Theaterstück! Und zwar für das „Theaterpack“ aus Leipzig. Ja, die heißen wirklich so. Worum geht’s dabei? Das „Theaterpack“ veranstaltet dann und wann Krimidinners, bei denen natürlich ein Plot für ein Theaterstück benötigt wird. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, meine Talente in diesem Bereich mal auszuprobieren. Meine Geschichten sind oft ohnehin so angelegt, dass ich eine Drehbuchversion im Hinterkopf habe beim Schreiben. Wie schwer kann es also sein, ein Theaterstück zu schreiben … naja, mal sehen 😛 Eine Idee habe ich, einen Plot mit Charakteren baue ich gerade, die üblichen kleinen Details, Twists etc. werden natürlich auch nicht fehlen. Aber für ein Ensemble von vier Schauspielern und für eine öffentliche Aufführung vor Publikum zu schreiben ist dann doch was anderes, als eine Kurzgeschichte zu verfassen, die in meinem …