Alle Artikel in: kurzgeschichten

Mein Horror-Podcast „Tartaros“ startet im Dezember

Jetzt auch noch ein Podcast? Und ob! Im Dezember starte ich mit „Tartaros“, in dessen Rahmen ich eine Fortsetzungsgeschichte schreiben und lesen werden. Das Ganze wird noch mit elektronischer Untermalung versehen, damit die Atmosphäre passt. Die Idee dazu trage ich schon lange mit mir herum, doch zeitliche Probleme ließen es zuvor nicht zu, dass ich den Podcast wirklich umsetze. Nun jedoch ist es gesetzt und so soll es geschehen! Worum geht’s in „Tartaros“? Ohne an dieser Stelle zu spoilern, kann ich versprechen, dass die einzelnen Episoden eine zusammenhängende Geschichte erzählen werden, am Ende natürlich stets mit dem obligatorischen Cliffhanger. Horror-Sci-Fi würde ich es nennen, was euch erwartet. Selbstverständlich habe ich mir auch wieder den einen oder anderen Twist bereitgelegt, es wird die üblichen surrealen Elemente geben, blutig wird es dann und wann natürlich auch. Die Handlung wird in verschiedenen Episoden zu einem großen Ganzen zusammengesetzt. Den Anfang macht „Episode 1: Vara“, in der ihr den Protagonisten und seine aktuelle Situation kennenlernen werdet. Schräg, bedrohlich, unheimlich. Und ihr lernt Vara kennen, diese mysteriöse Person, von der nicht …

nebliger Wald

Wo ich stehe und wohin ich will

2017 war kein leichtes Jahr für mich. Neben enorm viel beruflichem Stress und künstlerischer Stagnation erlebte ich diverse private Tiefschläge, die dafür sorgten, dass ich in 2017 weit weniger zustande gebracht habe, als geplant war. Meine Geschichtensammlung, die eigentlich schon für Anfang dieses Jahres geplant war, wird nun voraussichtlich erst 2018 erscheinen. Solange die Qualität meinen Ansprüchen genügt, kann ich mit einer Verzögerung leben. Mit „Isabelle“, „Alioth“, „Ex inferis“ und „Charlotte“ habe ich zumindest ein paar Geschichten fertigschreiben können, bis Ende des Jahres soll noch eine weitere folgen, für die ich bisher noch keinen Titel habe. Insgesamt ist dieser Output natürlich absolut nicht ausreichend, wenngleich das Feedback zu allen Geschichten sehr gut war. Um mir langfristig eine Basis an Fans u.a. auf Patreon aufzubauen, muss ich aber deutlich mehr schreiben und veröffentlichen. Sobald meine Sammlung auf dem Markt ist, werde ich die Arbeit an einem Roman beginnen, der in 2018 wohl meine gesamte Schreibzeit in Anspruch nehmen wird. Ich kleckere nicht, sondern klotze, von daher strebe ich 500 Seiten feinster Sci-Fi-Horror-Philosophie an. Man muss sich …

Schreibmaschine mit einem eingespannten Blatt Papier darin

Warum gute Geschichten Zeit brauchen

Da sitze ich also hier und versuche, das Ende einer Geschichte zu Papier zu bringen. Ich weiß in der Tat bereits, wie die Geschichte enden wird, aber der Weg dahin … der ist beschwerlich. Schließlich soll ja alles passen, rund sein, nichts vorwegnehmen, trotzdem schon Anspielungen enthalten, Twists bieten, keine Plotholes erzeugen und so weiter. Jaja, kaum hat man einen gewissen Anspruch an sich selbst, werden alle Dinge komplizierter. Vor allem dauern sie länger. Die Geschichte, an der ich gerade arbeite, „Ex inferis“, ist ein schönes Beispiel dafür. Die Grundidee war recht simpel, doch mit der Zeit entwickelten sich Stränge, quasi von selbst, als hätte die Geschichte selbst sie hervorgebracht. Allein darüber könnte ich schon wieder eine Geschichte schreiben. Aber lassen wir das. Nun ja, es beginnt mit einer Grundidee, diese wird dann aufgeschrieben, eine Geschichte entsteht. Und dann kommt er, dieser magische Moment, in dem sich alles umdreht, in dem alles plötzlich so viel mehr wird, als es vorher war. Ich liebe und hasse diesen Augenblick, denn zum einen bedeutet er zwar, dass von …

Sascha Dinse liest auf dem DARKERKANT Kunstfestival in Hamburg am 13.10.2017

Ich lese am 13.10.2017 in Hamburg

Liebe Freund*innen der düsteren Unterhaltung, ich werde mal wieder lesen. Ja, wird Zeit, werdet ihr sagen, meine letzte Lesung auf dem WGT 2017 liegt nun auch schon wieder eine ganze Weile zurück. Hamburg also, diese Stadt, in die ich aus rein privaten Gründen nur dann einen Fuß setze, wenn es sein muss (siehe auch: Kram, emotionaler). Aber für die Kunst, hey, mache ich das natürlich. Am 13.10.2017 werde ich im Rahmen des „DARKERKANT“-Kunstfestivals lesen (hier findet ihr mehr Informationen zur Grundidee des Ganzen). Das Ganze findet auf der „CAP SAN DIEGO“ statt. Das klingt nicht nur wie ein Schiff, es ist eins! Für eine Lesung könnte der Ort also nur dann noch passender sein, wenn ich Piratengeschichten schriebe. Keine Sorge, das wird nicht passieren. ’ne Lesung auf ’nem Schiff? Will ich! Klar, Karten kaufen kann man direkt hier. Achtet darauf, dass die Veranstaltung über zwei Tage geht. Ich lese am 13.10.2017, just saying ^^ Da wir ja heute mit diesem Internetz über moderne Möglichkeiten verfügen, hier auch noch der Trailer zum Event: Was wird’s von …

3D-Grafik von Andreas Schwietzke, Cover der Anthologie "Inspiration"

„Inspiration“ – Grafik trifft Geschichten

So, die nächste Veröffentlichung steht in den Startlöchern. Diesmal von meiner Seite kein Horror, sondern Science-Fiction. Naja, gruselig ist es stellenweise schon, aber die philosophischen Sci-fi-Elemente überwiegen. Doch bevor ich zu einer kurzen Beschreibung meiner Geschichte „Alioth“ komme, erst mal ein paar einführende Worte zur „Inspiration“. Ja, „Inspiration“ heißt die Geschichtensammlung, die von Herausgeberin Marianne Labisch (mit der ich schon mehrfach sehr konstruktiv für das Lektorat von Geschichten zusammengearbeitet habe) zusammengestellt wurde. Basierend auf Grafiken von Andreas Schwietzke (hier geht’s zu seinem Facebook-Profil, da findet ihr auch mehr Bilder), aus denen sich die teilnehmenden Autoren eines aussuchen sollten, entstand ein Band, der Bilder und Geschichten enthält. Auf den Motiven der Bilder basierend, aber ohne weitere Einflussnahme oder Vorgaben vonseiten des Künstlers, sollten die Autoren Geschichten schreiben. Tja, ich suchte mir ein Bild namens „Alioth“ aus (das findet ihr hier) und begann damit, einen Plot zu stricken, der mir beim Betrachten des Bildes in den Sinn kam. Irgendwas düsteres, einsames sollte es werden, und was soll ich sagen, das ist es geworden. „Alioth“ ist eine für …

Zwielicht 10 ist erschienen und enthält „Isabelle“

Zum nunmehr dritten Mal habe ich eine Geschichte im „Zwielicht“-Horrormagazin unterbringen können. Nach „23b“ in „Zwielicht 5“ und „Endstation“ in Nummer 8 hat es nun meine „Isabelle“ in die Jubliäumsausgabe geschafft. Ich freue mich sehr und bin gespannt, ob meine bislang blutigste Geschichte an die Erfolge ihrer Vorgängerinnen, die beide äußerst positiv aufgenommen wurden, anzuknüpfen vermag. Zwielicht X ist als Print- und E-Bookausgabe erhältlich, u.a. bei Amazon. Wie üblich bietet auch die zehnte Ausgabe des Zwielicht-Magazins vielseitigen Horror, sei es nun eher misanthropisch-zynisch wie in meiner „Isabelle“ oder gesellschaftskritisch wie in „Inser der Glückseligen“ oder ziemlich psycho wie in „Mona“ – geneigte Leser*innen werden hier mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf „Isabelle“: Ich wünsche schaurige Unterhaltung!  

glühlampe auf schwarzem hintergrund

COMING SOON: „Aus finstrem Traum Vol.1“ Geschichtensammlung

Seit einer Weile schon plane ich die Veröffentlichung meiner ersten „eigenen“ Publikation, also abseits von Anthologien, in denen ich nur ein Autor unter vielen bin. Nun bin ich endlich soweit, verlautbaren zu können, dass die Geschichten für Vol.1 feststehen und (tadaa!) bis auf zwei auch fertig geschrieben sind. „Ex inferis“ und „Charlotte“ sind aber auch so gut wie fertig, von daher ist es durchaus realistisch, wenn ich hier ankündige, dass Vol.1 noch diesen Herbst erscheinen wird. Welche Geschichten werden enthalten sein? Ich stelle sie euch im Folgenden kurz vor, ohne Spoiler natürlich. „23b“ Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen. Doch Jill, die nebenan in Apartment 23b einzieht, scheint wirklich ganz nett zu sein. Wären da nicht einige ziemlich bizarre Dinge, die in den folgenden Tagen ihren Lauf nehmen. Und was zur Hölle ist in diesem Koffer unter dem Bett? Mein „23b“ erschien in „Zwielicht 5“, schaffte es 2014 zu einer Nominierung für den Vincent-Preis (jaja, Spitzenwortspiel) und belegte dort den sechsten Platz in der Kategorie Kurzgeschichten. „Alioth“ Eine Mission, von der es keine Wiederkehr gibt, …

Sascha Dinse hält die Zwielicht-Single 1 in Händen. Diese enthält von ihm die Horrorgeschichten "Isabelle" und "Endstation"

„Isabelle“ und „Endstation“ im Print-Doppelpack

Ich freue mich außerordentlich (und das ist wirklich selten), dass zwei meiner Geschichten quasi spontan gerade als Print erschienen sind. In Vorbereitung auf die Jubiläumsausgabe der „Zwielicht“-Anthologie, nämlich Nr. 10 derselben, und auf meine Lesung am 3.6.2017 auf dem WGT in Leipzig hat sich der Verleger entschlossen, kurzerhand eine Art Singleauskopplung aus der Antho auf den Markt zu bringen. Die A-Seite ist meine „Isabelle“, die auch in „Zwielicht 10“ enthalten sein wird, die B-Seite bildet meine „Endstation“, die bereits in „Zwielicht 8“ zu lesen war. Zusammengenommen bieten beide Geschichten ca. 80 Seiten bizarrer, spannender Twists und das eine oder ander WTF?-Ereignis. „Isabelle“ ist dabei deutlich gemeiner und gewalthaltiger als „Endstation“, was eher eine philosophische Note mitbringt. Achso, ja, KAUFEN kann man das Ganze natürlich auch. Auf meiner Lesung in Leipzig wird es ebenfalls die Möglichkeit geben, ein Exemplar käuflich zu erwerben, natürlich gern auch mit persönlicher Widmung 🙂

Sascha Dinse liest aus "Isabelle", Horrorgeschichte, auf dem WGT2017 in Leipzig

Lesung aus „Isabelle“ am 03.06.2017 in Leipzig

Nachdem ich bereits letztes Jahr von der großartigen Luci van Org eingeladen wurde, im Rahmen einer Veranstaltung des VEID e.V. auf dem WGT in Leipzig zu lesen, freue ich mich sehr, auch dieses Jahr wieder mit von der Partie sein zu dürfen. Am 03.06.2017 von ca. 16:00 Uhr bis 16:40 Uhr (sofern alles pünktlich läuft), werde ich einige Passagen aus „Isabelle“ lesen. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist kein WGT-Ticket nötig, darüber hinaus ist der Eintritt frei. Es gibt also keine Ausrede, nicht dabei zu sein ^^ Genauere Informationen zum Ort der Lesung findet ihr in der Veranstaltung auf Facebook. Die Geschichte erscheint höchstwahrscheinlich in etwa zeitgleich in der Anthologie „Zwielicht 10“. Sowohl Verleger als auch Lektorin bescheinigten mir, dass die Geschichte „ein wenig krank“ (Verleger) bzw. „schon sehr krass“ (Lektorin) sei, was ich einfach mal als Gütesiegel ansehe, da beide sich sehr beeindruckt zeigten. Hier ein kleiner Teaser zu „Isabelle“ (Klick führt auf eine externe Seite): Wie in meinen Geschichten üblich, spielt auch „Isabelle“ mit der Wahrnehmung des Protagonisten und damit auch der der Leser*innen. …

Zitat aus der Kurzgeschichte "Isabelle" von Sascha Dinse, Horror

Was „Isabelle“ mit „Crash“ und „Lost Highway“ zu tun hat

First things first. Ich freue mich außerordentlich, dass meine „Isabelle“ es zu einer Veröffentlichung in der Jubiläumsausgabe der deutschen Horroranthologie „Zwielicht“ (nämlich in „Zwielicht 10“) geschafft hat. Nach „23b“ und „Endstation“ liefere ich nunmehr meine dritte Kurzgeschichte in der Anthologiereihe ab. Und, soviel kann ich versprechen, wem die anderen beiden gefallen haben, der wird auch seinen Spaß mit „Isabelle“ haben. Blutiger, kranker und sogar noch zynischer als die Vorgängerinnen, erlaubt „Isabelle“ einmal mehr den Blick in meine inneren Abgründe. Was in der Tat dazu führt, dass Freunde, die „Isabelle“ schon testlesen durften, sich wirklich die Frage stellen, ob meine Gesellschaft nicht doch irgendwie gefährlich ist … Inspiration und ihr Einfluss auf „Isabelle“ Aber was hat denn nun eine meiner Kurzgeschichten mit Filmen zu tun? „Crash“ von David Cronenberg und „Lost Highway“ von David Lynch sind nicht nur zwei meiner absoluten Lieblingsfilme, sondern lieferten maßgebliche Inspiration zu „Isabelle“. Das äußert sich in diesem Fall nicht in offensichtlichen Anspielungen, vielmehr in Grundmotiven. So gibt es in „Lost Highway“ eine Stelle, an der der Hauptcharakter sagt, dass er sich an Dinge …