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Sascha Dinse liest auf dem DARKERKANT Kunstfestival in Hamburg am 13.10.2017

Ich lese am 13.10.2017 in Hamburg

Liebe Freund*innen der düsteren Unterhaltung, ich werde mal wieder lesen. Ja, wird Zeit, werdet ihr sagen, meine letzte Lesung auf dem WGT 2017 liegt nun auch schon wieder eine ganze Weile zurück. Hamburg also, diese Stadt, in die ich aus rein privaten Gründen nur dann einen Fuß setze, wenn es sein muss (siehe auch: Kram, emotionaler). Aber für die Kunst, hey, mache ich das natürlich. Am 13.10.2017 werde ich im Rahmen des „DARKERKANT“-Kunstfestivals lesen (hier findet ihr mehr Informationen zur Grundidee des Ganzen). Das Ganze findet auf der „CAP SAN DIEGO“ statt. Das klingt nicht nur wie ein Schiff, es ist eins! Für eine Lesung könnte der Ort also nur dann noch passender sein, wenn ich Piratengeschichten schriebe. Keine Sorge, das wird nicht passieren. ’ne Lesung auf ’nem Schiff? Will ich! Klar, Karten kaufen kann man direkt hier. Achtet darauf, dass die Veranstaltung über zwei Tage geht. Ich lese am 13.10.2017, just saying ^^ Da wir ja heute mit diesem Internetz über moderne Möglichkeiten verfügen, hier auch noch der Trailer zum Event: Was wird’s von …

Sascha Dinse hält die Zwielicht-Single 1 in Händen. Diese enthält von ihm die Horrorgeschichten "Isabelle" und "Endstation"

„Isabelle“ und „Endstation“ im Print-Doppelpack

Ich freue mich außerordentlich (und das ist wirklich selten), dass zwei meiner Geschichten quasi spontan gerade als Print erschienen sind. In Vorbereitung auf die Jubiläumsausgabe der „Zwielicht“-Anthologie, nämlich Nr. 10 derselben, und auf meine Lesung am 3.6.2017 auf dem WGT in Leipzig hat sich der Verleger entschlossen, kurzerhand eine Art Singleauskopplung aus der Antho auf den Markt zu bringen. Die A-Seite ist meine „Isabelle“, die auch in „Zwielicht 10“ enthalten sein wird, die B-Seite bildet meine „Endstation“, die bereits in „Zwielicht 8“ zu lesen war. Zusammengenommen bieten beide Geschichten ca. 80 Seiten bizarrer, spannender Twists und das eine oder ander WTF?-Ereignis. „Isabelle“ ist dabei deutlich gemeiner und gewalthaltiger als „Endstation“, was eher eine philosophische Note mitbringt. Achso, ja, KAUFEN kann man das Ganze natürlich auch. Auf meiner Lesung in Leipzig wird es ebenfalls die Möglichkeit geben, ein Exemplar käuflich zu erwerben, natürlich gern auch mit persönlicher Widmung 🙂

Sascha Dinse liest aus "Isabelle", Horrorgeschichte, auf dem WGT2017 in Leipzig

Lesung aus „Isabelle“ am 03.06.2017 in Leipzig

Nachdem ich bereits letztes Jahr von der großartigen Luci van Org eingeladen wurde, im Rahmen einer Veranstaltung des VEID e.V. auf dem WGT in Leipzig zu lesen, freue ich mich sehr, auch dieses Jahr wieder mit von der Partie sein zu dürfen. Am 03.06.2017 von ca. 16:00 Uhr bis 16:40 Uhr (sofern alles pünktlich läuft), werde ich einige Passagen aus „Isabelle“ lesen. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist kein WGT-Ticket nötig, darüber hinaus ist der Eintritt frei. Es gibt also keine Ausrede, nicht dabei zu sein ^^ Genauere Informationen zum Ort der Lesung findet ihr in der Veranstaltung auf Facebook. Die Geschichte erscheint höchstwahrscheinlich in etwa zeitgleich in der Anthologie „Zwielicht 10“. Sowohl Verleger als auch Lektorin bescheinigten mir, dass die Geschichte „ein wenig krank“ (Verleger) bzw. „schon sehr krass“ (Lektorin) sei, was ich einfach mal als Gütesiegel ansehe, da beide sich sehr beeindruckt zeigten. Hier ein kleiner Teaser zu „Isabelle“ (Klick führt auf eine externe Seite): Wie in meinen Geschichten üblich, spielt auch „Isabelle“ mit der Wahrnehmung des Protagonisten und damit auch der der Leser*innen. …

berlin asylum poster

„Berlin Asylum – Kapitel IV: Totenstille“ am 25.11.2016

Kurz vor Jahresende schließt sich der Kreis. Meine Geschichte „Totenstille“, als abschließendes Kapitel der ersten Staffel der „Berlin Asylum“ (Berlins einziger Partyreihe mit der Symbiose aus Lesung und dunkler Musik), nimmt seine Hörer*innen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Spielten die letzten drei Geschichten noch in der Gegenwart, so findet die Handlung diesmal überwiegend Mitte des 19. Jahrhunderts statt. Ophelia und unser Protagonist sind auf eine Weise über Jahrhunderte hinweg verbunden, die bis zum Ende von „Böses Blut“ wohl kaum jemand erwartet hätte. Wie und warum und welche Rolle die Toten dabei spielen, all das und mehr wird sich klären. Der Handlungsbogen, der mit „Zimmerservice“ begann, sich dann über „Filetstück“ und „Böses Blut“ erstreckte, findet nun mit „Totenstille“ seinen Abschluss. Die „Berlin Asylum“-Geschichtenreihe war für mich Premiere und Herausforderung gleichermaßen. Ich schreibe zwar sonst auch Geschichten, die im selben Universum spielen (auch wenn man das nur merkt, indem man auf Details achtet), aber eine echte Fortsetzungsgeschichte war für mich Neuland. Für 2017 ist geplant, dass die Geschichten in leicht erweiterter Form (quasi als „Author’s Cut“) als …

Berlin Asylum Kapitel II Filetstück Illustration

„Berlin Asylum – Kapitel II: Filetstück“ am 15.07.2016

Ein weiteres Mal wird das „Berlin Asylum“ am 15.07.2016 im Chester’s Berlin seine Hallen für das interessierte Publikum öffnen. Düster wird’s, das kann ich schon mal versprechen. Aber quietschbunte Hipsterparties gibt es ja auch genug, oder? Sehe ich auch so. Daher steuere ich auch diesmal eine exklusiv für diesen Abend geschriebene Geschichte bei. Nach dem sehr guten Feedback zu „Zimmerservice“, einer für meine Verhältnisse recht linearen Geschichte mit dem einen oder anderen WTF?-Moment, wird es in „Filetstück“, an der ich gerade noch schreibe, deutlich böser und gruseliger zugehen. Inspiration für die erste Sequenz der Geschichte ist übrigens das Intro von „Dead Space II“, falls sich jemand vorab leicht spoilern möchte 😛 Inhaltlich knüpft die neue Geschichte direkt an „Zimmerservice“ an, setzt also den dort begonnenen Handlungsfaden fort. Anders als beim letzten Mal spielt die Handlung jedoch nicht vollständig im Hotel, sondern gewährt einen Einblick in das Leben des Protagonisten nach den Vorfällen mit toten Menschen in Spiegeln, Insekten und einer mysteriösen Frau, die offenbar sehr viel mehr weiß, als sie zu erzählen bereit ist … …

Foto des Setups vor einer Lesung aus "Susan", einer Science-fiction Kurzgeschichte von Sascha Dinse

Nach der Lesung ist vor der Lesung

Was für den Musiker das Spielen vor Publikum, das ist für den Schriftsteller die Lesung. Ich muss gestehen, dass ich sehr viel aufgeregter war, als ich erwartet hätte. Eigentlich verdiene ich meinen Lebensunterhalt derzeit als Dozent, erkläre also Menschen die unterschiedlichsten Dinge, halte Vorträge, moderiere Diskussionen … doch es ist durchaus etwas ganz anderes, aus den eigenen Werken vorzulesen. Das Vermitteln von Lehrstoff oder das freie Sprechen vor vielen Menschen bereiten mir keinerlei Probleme. Doch andere mitzunehmen in meine innerste Gedankenwelt, die nicht nur teils sehr surreal und merkwürdig, sondern eben auch sehr persönlich ist – das fühlt sich anders an. Ohne zu wissen, wie die Geschichte beim Publikum ankommen wird, muss ich in’s kalte Wasser springen und trotz Aufregung und Selbstzweifeln (ich bin bei weitem unsicherer, was meine Kunst angeht, als es nach außen vielleicht den Anschein hat) eine gute Leistung abliefern. Die „12 Grad Aetherloge“ bietet die perfekte Kulisse für eine Science-fiction-Lesung. In der Steampunk-Bar in Berlin Friedrichshain gab ich am 07.01.2016 also „Susan“ zum Besten, eine Geschichte, die so gar nicht Sci-fi-mäßig anfängt, stellenweise …

Endstation einer U-Bahn in Berlin

Also los, 2016. Packen wir’s an!

Frohes Neues erst mal! Das neue Jahr ist noch frisch, gerade mal ein paar Stunden ist es alt, als ich diese Zeilen schreibe. Natürlich könnte ich jetzt seitenlang von guten Vorsätzen und dergleichen anfangen, von Dingen, die ich mir nur deswegen jedes Jahr auf’s neue vornehmen, weil ich sie ohnehin nicht so ernst nehme, wie ich vielleicht denke. Das erspare ich euch an dieser Stelle. Vielmehr soll das hier ein Fahrplan sein, der skizziert, wohin ich mich als Schriftsteller in 2016 bewegen werden. Das Artikelbild zeigt eine Endstation (Berlin, U-Bahnhof Innsbrucker Platz) und soll natürlich auf gleichnamige Geschichte anspielen, die Anfang 2016 veröffentlicht wird und bei der ich hoffe, dass sie ähnlich gut einschlagen wird, wie „23b“ es zuvor vermochte. Noch eine Nominierung für den Vincent Preis wäre schon sehr, sehr schön. Lesungen Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, startet mein 2016 gleich mit zwei Lesungen. Diesen sollen viele weitere folgen, ich werde in 2016 an verschiedenen Orten innerhalb Berlins, gern auch anderswo, lesen, meine Kurzgeschichten zum Besten geben, Werbung für mich machen und versuchen, einen gewissen …

sonnenuntergang über der spree in berlin

Lesungen im Januar 2016 in Berlin

Jauchzet, frohlocket! Ich werde lesen. Der Januar 2016 bietet gleich zwei Gelegenheiten, mich live on stage zu erleben. Ich werde an zwei Terminen, nämlich am 07.01.2016 (exklusiver Termin nur mit mir) und am 23.01.2016 (Lesung im Anschluss an ein Krimidinner, mehrere Autoren) Kurzgeschichten bzw. Auszüge aus diesen zum Besten geben. Die „12 Grad Aetherloge“ ist dabei der perfekte Raum für meine Geschichten. Steampunkig, supercooler Inhaber, nette Leute, gute Verkehrsanbindung (U Frankfurter Tor, von dort aus ein kleines Stück zu Fuß) – was besseres könnte ich mir gar nicht wünschen. Umso mehr freut es mich, dass ich dort am 07.01.2016 gleich mal die ganze Bühne nur für mich habe, um euch an „Susan“ teilhaben zu lassen. Die Science-fiction-Kurzgeschichte wird Anfang 2016 in einer Anthologie im Amrûn-Verlag erscheinen. Bisher haben nur ca. zehn Menschen „Susan“ gelesen. Man könnte das also durchaus als Sneak-Preview bezeichnen 🙂 Lesung am 07.01.2016 (12 Grad Aetherloge Berlin) Dort werde ich aus „Susan“ lesen, einer Sci-fi-Geschichte mit gruseligen Elementen und einem Hauch Romantik. Ja, auch sowas kann ich. Mehr Infos hier. Lesung am …