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berlin asylum poster

„Berlin Asylum – Kapitel IV: Totenstille“ am 25.11.2016

Kurz vor Jahresende schließt sich der Kreis. Meine Geschichte „Totenstille“, als abschließendes Kapitel der ersten Staffel der „Berlin Asylum“ (Berlins einziger Partyreihe mit der Symbiose aus Lesung und dunkler Musik), nimmt seine Hörer*innen mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Spielten die letzten drei Geschichten noch in der Gegenwart, so findet die Handlung diesmal überwiegend Mitte des 19. Jahrhunderts statt. Ophelia und unser Protagonist sind auf eine Weise über Jahrhunderte hinweg verbunden, die bis zum Ende von „Böses Blut“ wohl kaum jemand erwartet hätte. Wie und warum und welche Rolle die Toten dabei spielen, all das und mehr wird sich klären. Der Handlungsbogen, der mit „Zimmerservice“ begann, sich dann über „Filetstück“ und „Böses Blut“ erstreckte, findet nun mit „Totenstille“ seinen Abschluss. Die „Berlin Asylum“-Geschichtenreihe war für mich Premiere und Herausforderung gleichermaßen. Ich schreibe zwar sonst auch Geschichten, die im selben Universum spielen (auch wenn man das nur merkt, indem man auf Details achtet), aber eine echte Fortsetzungsgeschichte war für mich Neuland. Für 2017 ist geplant, dass die Geschichten in leicht erweiterter Form (quasi als „Author’s Cut“) als …

Bildschirmfoto Musiksoftware Reason

Aber nun zu etwas völlig anderem … Musik.

Musik ist für mich lebensnotwendig. Wann immer möglich, hole ich mir von ihr Inspiration, nutze sie zur Entspannung oder zum Abtanzen von Stress. Die musikalischen Richtungen, die ich dabei bevorzuge, sind breit gefächert. Von Ambient-Drone-Zeugs, durchaus hörbaren Bands (nicht nur) aus dem Goth-Umfeld, über Goa-Trance und EBM bis hin zu krachigem Industrial ist alles dabei. Je nach Stimmung kommt mal das eine, mal das andere in meinen Player. Es kann schon mal vorkommen, dass auf „Marina and the Diamonds“ (melodischer Pop mit guten Texten) „Cradle of Filth“ (Spaß-Metal) folgt und direkt danach „Man with no Name“ (Goa-Trance). Bunt gemischt eben. Daneben gibt es nur sehr wenige Musikrichtungen, denen ich so gar nichts abgewinnen kann. Gangster-Rap, Schlager, das meiste des Charts-Gesäusels und volkstümliche Musik sind dann doch eher nicht so mein Ding. Wer hätte das gedacht. Obwohl Böhmermanns „Ich hab Polizei“ großes Kino ist. Was ich zum Beispiel beim Schreiben so höre, habe ich ja hier schon mal beschrieben. Wen wundert’s also, dass ich dann und wann, sofern ich mal Zeit finde in meinem viel zu …

Wanderung im Nebel

Musikalische Inspiration beim Schreiben

Gerade arbeite ich an „Scherben“, einer sehr persönlichen und selbst für meine Verhältnisse trostlosen und gemeinen Horrorgeschichte. Um in die richtige Stimmung kommen, läuft daher auch entsprechend düstere Musik. Fangen wir an mit einem absoluten Klassiker. „Necrophilia“ von Suicide Commando. Und weiter geht’s mit „Hypoxia“ von Velvet Acid Christ, auch sehr finster. Ich liebe diese Stücke von VAC. Wenn’s mal nicht ganz so düster sein muss, dann gern auch Orphx, hier z.B. mit „What will burn“. Das könnte ich auch gut beim Sci-fi-Schreiben hören. Ansonsten höre ich viel Cell und AES Dana und sowas, eher die ruhige Fraktion. Hier mal „Risky Nap Under Blue Tree“ von Cell, das ist wirklich sehr schön. Weite Teile von „23b“ sind dazu entstanden. Und zum Abschluss unserer kleinen musikalischen Rundreise noch was von AES Dana, nämlich „Horizontal Rain“, auch sehr nett.

Inspiration: „Elizabeth“, Bioshock Infinite OST

Nicht nur „Bioshock Infinite“ hat mich nachhaltig beeindruckt ob seiner brillanten Erzählweise, des tollen Designs und der aus meiner Sicht großartigsten Figur seit Ewigkeiten: Elizabeth, sondern auch der Soundtrack ist ein Meisterstück. Zwischen Melancholie und Düsternis, sehr emotional und einfach unglaublich inspirierend. Von der Instrumentierung dem „Game of Thrones“ Soundtrack nicht unähnlich. „Elizabeth“ Und für alle, die sowohl ein Klavier besitzen, als auch zumindest einigermaßen spielen können, hier ein kleines Tutorial zum Stück: Ich hoffe sehr, dass es irgendwann mal einen Ableger von Bioshock Infinite gibt, in dem Elizabeth die Hauptrolle spielt. Auch wenn das nach den beiden „Burial at Sea“-DLCs leider sehr unwahrscheinlich ist … *schnüff* aber hey, wir haben es immerhin mit Quantenwelten zu tun und in irgendeiner davon ist bestimmt alles gut. Ich muss einfach nur fest genug daran glauben.

Musikalische Inspiration beim Schreiben

Ich beziehe meine Inspiration für die Dinge, die ich schreibe, oft aus Musik, Filmen oder Computerspielen. Darin liegt oft der Funke der Idee, die dann später in etwas Eigenes umgewandelt wird. Beim Schreiben selbst jedoch begleitet mich fast ausschließlich Musik. Es wäre auch eher kontraproduktiv, nebenher einen Film zu schauen. Ich muss tief abtauchen in die Geschichten, die ich schreibe und Musik bietet mir die Möglichkeit dazu. Dabei muss der Grundtenor der musikalischen Untermalung nicht immer dem Inhalt einer Geschichte entsprechen. So ist „23b“, eine surreale Geschichte mit verstörenden Elementen, fast vollständig unter dem Einfluss sehr ruhiger Musik entstanden. Cell war hier mein kreativer Begleiter. Lieblingsstück hier drunter. Cell – Risky Nap Under Blue Tree Bei „Fegefeuer“ lagen die Dinge etwas anders, hier entsprach die musikalische Untermalung schon eher der Stimmung der Geschichte. Velvet Acid Christ ist immer für dystopische Musik gut, verspielt und abgründig gleichermaßen. Velvet Acid Christ – Crypulse „Das Alison-Szenario“ entstand unter Zuhilfenahme von u.a. Mentallo & The Fixer, wobei einiges von denen auch so abgefahren ist, dass es einem die Synapsen …