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Die „Krassen Kurzen“ sind auf Patreon

Aufmerksame Follower haben es natürlich längst mitbekommen. Seit einigen Wochen schreibe ich an einem neuen Format, den von mir so getauften „Krassen Kurzen“. Diese Geschichten sind auf eine Länge von maximal 1000 Wörtern begrenzt (das habe ich einfach mal so festgelegt) und sind als kleine Häppchen gedacht, die man mal so nebenbei inhalieren kann. Viele Geschichtenideen, die mein Kopf zu hervorbringt, sind nicht unbedingt für ausufernd lang erzählte Plots zu gebrauchen. Sicher, sowas wie „Endstation“ im Rahmen von 1000 Wörtern zu erzählen, ist unmöglich. Aber eine kleine gemeine Idee wie in „Erdbeermädchen“ passt sehr gut in dieses Format. Wie üblich ist es in einigen Geschichten gar nicht so leicht dahinterzukommen, was meine Grundidee war. Lest „Kaltes Herz“, dann versteht ihr vielleicht, was ich meine. Manchmal steckt mehr hinter einem Plot, als es den Anschein hat. Und vielleicht laufen euch in den „Krassen Kurzen“ auch mal Charaktere aus anderen meiner Geschichten über den Weg, wer weiß das schon? Die „Krassen Kurzen“ stehen auf meinem Patreon-Profil zum Lesen bereit. Auf absehbare Zeit werden diese Kurzgeschichten frei und …

Vom Schreiben leben – Ist das überhaupt möglich?

Eine dieser Fragen, die sich wohl jeder Künstler durchgehend stellt: Wird es irgendeinen Zeitpunkt geben, in irgendeiner fernen Zukunft, an dem ich von meiner Kunst leben kann? Mir geht es nicht anders. Ich schreibe aus Leidenschaft, und weil ich Geschichten erzählen will, die mir sonst den Schädel sprengen würden. Ich schreibe nicht des Geldes wegen. Mal abgesehen davon, dass ich abseits meiner derzeit noch sehr, sehr bescheidenen Einnahmen über Patreon mit dem Schreiben noch überhaupt kein Geld verdiene. Das wird sich in absehbarer Zukunft, also in den nächsten drei bis fünf Jahren wohl auch kaum ändern. Ich habe zu wenig Zeit zum Schreiben, gleichzeitig bin ich bei weitem noch nicht genug bekannt, als dass Menschen für meine Geschichten wirklich Geld ausgeben würde. Was müsste ich tun, um vom Schreiben leben zu können? Nun, in erster Linie müsste ich wesentlich mehr schreiben. So in der Größenordnung von mindestens drei bis vier Romanen im Jahr, zusätzlich diverse Geschichten, plus Auftragsarbeiten, Lesungen und anderen Kram. Nebenbei dann und wann noch ’nen Workshop, ein Coaching oder sowas. Selbst dann …

rechner und ipad schriftstellerdinge

Ziele und andere Träumereien

Wenngleich ich mich immer mal wieder darüber beschwere, viel zu wenig Zeit zum Schreiben zu haben (was übrigens absolut wahr ist!), so schaffe ich es dennoch, dann und wann mal was zu Papier zu bringen. Ob es die „Krassen Kurzen“ sind, oder längere Geschichten wie „Hollowbrook“, irgendwie schaffe ich es trotz extremer Zeitknappheit dann doch immer wieder, mir mal ein Stündchen freizuschaufeln. Jaja, Leiden auf hohem Niveau. Gleichzeitig ist dieser Zustand (unter jeder Menge Stress stehen und nebenbei noch kreativ sein wollen) in keinster Weise das, was ich mir für meine künstlerische Zukunft vorstelle. In 2018 werde ich meinen ersten Roman schreiben, daneben weitere „Krasse Kurze“ fertigstellen und meinen Podcast (jaja, Asche => Haupt, dauert schon wieder vieeeeel länger als angekündigt) auf die Reihe bringen. Brotjobmäßig schwimme ich nach wie vor gegen starke Strömung an, viel Arbeit, geringe Stundensätze, bei weitem nicht so viel Einnahmen, wie nötig wären, um die Hälfte des Monats Zeit zum Schreiben zu haben. 2018 fängt dabei vielversprechend an, immerhin erscheinen demnächst „Ex inferis“, „Alioth“, „Lisbeth“ und „Hollowbrook“ (bei letzterem hoffe …

Mein Horror-Podcast „Tartaros“ startet im Dezember

Jetzt auch noch ein Podcast? Und ob! Im Dezember starte ich mit „Tartaros“, in dessen Rahmen ich eine Fortsetzungsgeschichte schreiben und lesen werden. Das Ganze wird noch mit elektronischer Untermalung versehen, damit die Atmosphäre passt. Die Idee dazu trage ich schon lange mit mir herum, doch zeitliche Probleme ließen es zuvor nicht zu, dass ich den Podcast wirklich umsetze. Nun jedoch ist es gesetzt und so soll es geschehen! Worum geht’s in „Tartaros“? Ohne an dieser Stelle zu spoilern, kann ich versprechen, dass die einzelnen Episoden eine zusammenhängende Geschichte erzählen werden, am Ende natürlich stets mit dem obligatorischen Cliffhanger. Horror-Sci-Fi würde ich es nennen, was euch erwartet. Selbstverständlich habe ich mir auch wieder den einen oder anderen Twist bereitgelegt, es wird die üblichen surrealen Elemente geben, blutig wird es dann und wann natürlich auch. Die Handlung wird in verschiedenen Episoden zu einem großen Ganzen zusammengesetzt. Den Anfang macht „Episode 1: Vara“, in der ihr den Protagonisten und seine aktuelle Situation kennenlernen werdet. Schräg, bedrohlich, unheimlich. Und ihr lernt Vara kennen, diese mysteriöse Person, von der nicht …

blüte auf schwarzem hintergrund

Ich verlose Nebenrollen in meinem Roman!

Gewinnspiele sind was Feines. Sie generieren Aufmerksamkeit, Reichweite, erhöhen vielleicht die Bekanntheit … alles super. Gleichzeitig sind die Gewinne meist eher physischer Natur, mal ein Buch, mal ein elektronisches Gerät. Langweilig. Da ich schon immer Freund unkonventioneller Ideen war, habe ich mir etwas Besonderes einfallen lassen. Ich verlose zwei Nebenrollen in meinem Roman.   Jetzt ist es raus. Wer also schon immer mal in einem düsteren Sci-Fi-Horror-Roman mitspielen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Die Teilnahmebedingungen findet ihr auf meinem Patreon-Profil, grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme ist nämlich, dass ihr Patrons werdet. Ab einer Unterstützung von 1€ im Monat (das sind läppische 12€ im Jahr!) kommt ihr mit in den Lostopf. Viel wichtiger allerdings: mit einer Unterstützung helft ihr mir dabei, meine Schreiberei weiterführen zu können. Die finanzielle Dimension ist eine, die emotionale eine ganz andere. Wie großartig wäre es denn, hätte ich in ein paar Jahren 3000 Unterstützer*innen, die mir je einen Euro im Monat zukommen lassen? Davon könnte ich leben, so dass ich alle Zeit der Welt zum Schreiben hätte. Patrons bekämen dann …

nebliger Wald

Wo ich stehe und wohin ich will

2017 war kein leichtes Jahr für mich. Neben enorm viel beruflichem Stress und künstlerischer Stagnation erlebte ich diverse private Tiefschläge, die dafür sorgten, dass ich in 2017 weit weniger zustande gebracht habe, als geplant war. Meine Geschichtensammlung, die eigentlich schon für Anfang dieses Jahres geplant war, wird nun voraussichtlich erst 2018 erscheinen. Solange die Qualität meinen Ansprüchen genügt, kann ich mit einer Verzögerung leben. Mit „Isabelle“, „Alioth“, „Ex inferis“ und „Charlotte“ habe ich zumindest ein paar Geschichten fertigschreiben können, bis Ende des Jahres soll noch eine weitere folgen, für die ich bisher noch keinen Titel habe. Insgesamt ist dieser Output natürlich absolut nicht ausreichend, wenngleich das Feedback zu allen Geschichten sehr gut war. Um mir langfristig eine Basis an Fans u.a. auf Patreon aufzubauen, muss ich aber deutlich mehr schreiben und veröffentlichen. Sobald meine Sammlung auf dem Markt ist, werde ich die Arbeit an einem Roman beginnen, der in 2018 wohl meine gesamte Schreibzeit in Anspruch nehmen wird. Ich kleckere nicht, sondern klotze, von daher strebe ich 500 Seiten feinster Sci-Fi-Horror-Philosophie an. Man muss sich …

treppenstufen in der dunkelheit

Ich bin jetzt bei Patreon – Crowdfunding-Experiment

Träume und anderer Wahnsinn Vom Schreiben irgendwann leben zu können – wenngleich sicher nicht in Saus und Braus – das ist in der Tat ein Traum. Auch meiner. Doch wie das mit Träumen so ist, zunächst sind sie nichts weiter als die Manifestation von Sehnsüchten, Wünschen und dem unbewussten „irgendwie-nicht-zufrieden-sein“ mit dem, was man hat. Nun könnte ich, wie viele Self-Publisher es tun, darauf setzen, möglichst viel zu schreiben, viel zu veröffentlichen und zu hoffen, dass die Masse allein irgendwann genügend Verkäufe generiert, um davon leben zu können. Ja, könnte ich. Dann würde ich aber einer von denen werden, die ich jeden Tag in Self-Publisher-Gruppen in Facebook sehe – einer von denen, die sich beschweren, warum niemand ihre Bücher kauft, warum das böse Amazon dies oder das (nicht) tut, warum die Leserschaft so undankbar ist – einer von denen also, die andere für den eigenen Misserfolg verantwortlich machen. Ist eher nichts für mich. Ich versuche stattdessen, einen anderen Weg zu gehen. Unter anderem deshalb habe ich Ende letzten Jahres ein Profil bei Patreon angelegt. Dort …