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„Inspiration“ – Grafik trifft Geschichten

So, die nächste Veröffentlichung steht in den Startlöchern. Diesmal von meiner Seite kein Horror, sondern Science-Fiction. Naja, gruselig ist es stellenweise schon, aber die philosophischen Sci-fi-Elemente überwiegen. Doch bevor ich zu einer kurzen Beschreibung meiner Geschichte „Alioth“ komme, erst mal ein paar einführende Worte zur „Inspiration“.

Ja, „Inspiration“ heißt die Geschichtensammlung, die von Herausgeberin Marianne Labisch (mit der ich schon mehrfach sehr konstruktiv für das Lektorat von Geschichten zusammengearbeitet habe) zusammengestellt wurde. Basierend auf Grafiken von Andreas Schwietzke (hier geht’s zu seinem Facebook-Profil, da findet ihr auch mehr Bilder), aus denen sich die teilnehmenden Autoren eines aussuchen sollten, entstand ein Band, der Bilder und Geschichten enthält. Auf den Motiven der Bilder basierend, aber ohne weitere Einflussnahme oder Vorgaben vonseiten des Künstlers, sollten die Autoren Geschichten schreiben.

Tja, ich suchte mir ein Bild namens „Alioth“ aus (das findet ihr hier) und begann damit, einen Plot zu stricken, der mir beim Betrachten des Bildes in den Sinn kam. Irgendwas düsteres, einsames sollte es werden, und was soll ich sagen, das ist es geworden.

zitat aus "alioth" von sascha dinse

„Alioth“ ist eine für mich typische Sci-fi-Geschichte: reduziert auf das Wesentliche, in sich eher philosophisch als actionlastig, mit den üblichen verwirrenden Sprüngen, die natürlich am Ende ein großes Ganzes ergeben – inklusive Twist am Ende. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, in „Alioth“ kleine Eastereggs einzubauen, die aber nur Mensch*innen verstehen werden, die mit mir W40K spielen ^^ Ich habe mich bemüht, den Twist am Ende möglichst unvorhersehbar zu machen, und hoffe, dass mir das gelungen ist. Wie immer muss man beim Lesen mitdenken, um zu verstehen, was eigentlich geschieht. „Alioth“ spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle, nicht nur als der Stern im Sternbild Großer Bär, sondern als etwas, das unbeschreiblich ist. Ihr werdet sehen …

Natürlich kann ich nicht wissen, welche Inspiration Schwietzke hatte, als er sein „Alioth“ schuf. Doch ich empfand gleich eine gewisse Verbindung zu dem Bild, da ich ohnehin irgendwo in meinem Kopf die Idee zu einer Geschichte hatte, die Einsamkeit und Verlust thematisieren sollte. Ich bin sehr gespannt auf die anderen Geschichten in der Anthologie, da ich weder weiß, welche anderen Bilder, noch welche anderen Autor*innen vertreten sind. Von meiner Seite aus also gruselige Science-Fiction, mal sehen, was die anderen so beigesteuert haben.

Die Bilder- und Geschichtensammlung „Inspiration“ (ein durchaus treffender Titel, denn genau darum geht es ja) soll im Herbst 2017 erscheinen. Parallel erscheint ein Band mit Interviews zwischen dem Künstler und der Herausgeberin, in dem sich beide über die Umsetzung der Bilder in Geschichten unterhalten. Selbstverständlich findet ihr weitere Informationen hier auf dem Blog, sobald die Bände erschienen sind.

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