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„23b“ und wie es entstand

So, mal wieder eine Geschichte bei einer Ausschreibung eingereicht, beim Festa-Verlag, der ja ziemlich heftige Sachen zu veröffentlichen scheint. Mal wieder auf den letzten Drücker, aber das ist ja nichts Neues. Irgendwie nimmt das blöde Geldverdienen einfach (noch) zu viel Zeit in Anspruch. „23b“ ist nicht nur der Name der Geschichte, die jüngst fertig wurde, sondern auch die Nummer des Apartments, in dem zumindest Teile davon spielen. Stil und Perspektive sind natürlich wie gewohnt: First-Person und Präsens, alles andere kommt für mich nicht in Frage. „23b“ ist vom Aufbau her ein wenig mit dem demnächst irgendwann mal fertig werdenden „Hollowbrook“ zu vergleichen. In beiden Fällen muss der Leser sich selbst eine schlüssige Lösung aus den Fragmenten in der Geschichte zusammen bauen. Verschiedene Handlungsebenen überlagern sich, die Geschichte wird nicht unbedingt in der chronologisch richtigen Reihenfolge erzählt. Ich habe mir etwas dabei gedacht, aber ganz in der Tradition von filmischen Meisterwerken wie „Lost Highway“ oder Bücher wie „American Psycho“ finde ich es meinen Lesern gegenüber nur fair, auch deren Kreativität mal etwas anzustoßen. Ohne dass ich …