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DKZV? Nein, danke!

Jeder Autor kennt das: Man hat da was zu (digitalem) Papier gebracht und möchte es veröffentlichen. Klar, auf dem eigene Blog oder über Dienste wie issuu geht das natürlich, die Reichweite ist aber bescheiden und mit einem richtigen Buch hat das nichts viel zu tun. Self-Publishing käme infrage, aber dazu muss man sich mit der Materie schon eingehender beschäftigen, sich mit Vor- und Nachteilen auseinander setzen und so weiter. An Ausschreibungen teilnehmen kann funktionieren (ich bin da ein gutes Beispiel), so gelangt man zu ersten Veröffentlichungen, zumindest im Bereich Kurzgeschichten. Allerdings nimmt man hier teilweise Wartezeiten bis zu mehreren Monaten in Kauf, von einer schnellen Veröffentlichung keine Spur. Ein Romanmanuskript direkt an einen etablierten Verlag zu schicken zeugt zwar von Selbstbewusstsein, ist aber für unbekannte Autoren eher aussichtslos. Was also tun? Es gibt jede Menge Verlage, die sich bereiterklären, Newcomer-Autor*innen unter die Arme zu greifen … aber die Sache hat oft einen Haken. Allzu schnell läuft man Gefahr, auf einen sogenannten „Druckkostenzuschuss-Verlag“ hereinzufallen. Das sind Verlage, die für die Produktion des eigenen Buches Geld vom …