Alle Artikel mit dem Schlagwort: kurzgeschichte

Zwielicht 10 ist erschienen und enthält „Isabelle“

Zum nunmehr dritten Mal habe ich eine Geschichte im „Zwielicht“-Horrormagazin unterbringen können. Nach „23b“ in „Zwielicht 5“ und „Endstation“ in Nummer 8 hat es nun meine „Isabelle“ in die Jubliäumsausgabe geschafft. Ich freue mich sehr und bin gespannt, ob meine bislang blutigste Geschichte an die Erfolge ihrer Vorgängerinnen, die beide äußerst positiv aufgenommen wurden, anzuknüpfen vermag. Zwielicht X ist als Print- und E-Bookausgabe erhältlich, u.a. bei Amazon. Wie üblich bietet auch die zehnte Ausgabe des Zwielicht-Magazins vielseitigen Horror, sei es nun eher misanthropisch-zynisch wie in meiner „Isabelle“ oder gesellschaftskritisch wie in „Inser der Glückseligen“ oder ziemlich psycho wie in „Mona“ – geneigte Leser*innen werden hier mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf „Isabelle“: Ich wünsche schaurige Unterhaltung!  

Sascha Dinse liest aus "Isabelle", Horrorgeschichte, auf dem WGT2017 in Leipzig

Lesung aus „Isabelle“ am 03.06.2017 in Leipzig

Nachdem ich bereits letztes Jahr von der großartigen Luci van Org eingeladen wurde, im Rahmen einer Veranstaltung des VEID e.V. auf dem WGT in Leipzig zu lesen, freue ich mich sehr, auch dieses Jahr wieder mit von der Partie sein zu dürfen. Am 03.06.2017 von ca. 16:00 Uhr bis 16:40 Uhr (sofern alles pünktlich läuft), werde ich einige Passagen aus „Isabelle“ lesen. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist kein WGT-Ticket nötig, darüber hinaus ist der Eintritt frei. Es gibt also keine Ausrede, nicht dabei zu sein ^^ Genauere Informationen zum Ort der Lesung findet ihr in der Veranstaltung auf Facebook. Die Geschichte erscheint höchstwahrscheinlich in etwa zeitgleich in der Anthologie „Zwielicht 10“. Sowohl Verleger als auch Lektorin bescheinigten mir, dass die Geschichte „ein wenig krank“ (Verleger) bzw. „schon sehr krass“ (Lektorin) sei, was ich einfach mal als Gütesiegel ansehe, da beide sich sehr beeindruckt zeigten. Hier ein kleiner Teaser zu „Isabelle“ (Klick führt auf eine externe Seite): Wie in meinen Geschichten üblich, spielt auch „Isabelle“ mit der Wahrnehmung des Protagonisten und damit auch der der Leser*innen. …

Zitat aus der Kurzgeschichte "Isabelle" von Sascha Dinse, Horror

Was „Isabelle“ mit „Crash“ und „Lost Highway“ zu tun hat

First things first. Ich freue mich außerordentlich, dass meine „Isabelle“ es zu einer Veröffentlichung in der Jubiläumsausgabe der deutschen Horroranthologie „Zwielicht“ (nämlich in „Zwielicht 10“) geschafft hat. Nach „23b“ und „Endstation“ liefere ich nunmehr meine dritte Kurzgeschichte in der Anthologiereihe ab. Und, soviel kann ich versprechen, wem die anderen beiden gefallen haben, der wird auch seinen Spaß mit „Isabelle“ haben. Blutiger, kranker und sogar noch zynischer als die Vorgängerinnen, erlaubt „Isabelle“ einmal mehr den Blick in meine inneren Abgründe. Was in der Tat dazu führt, dass Freunde, die „Isabelle“ schon testlesen durften, sich wirklich die Frage stellen, ob meine Gesellschaft nicht doch irgendwie gefährlich ist … Inspiration und ihr Einfluss auf „Isabelle“ Aber was hat denn nun eine meiner Kurzgeschichten mit Filmen zu tun? „Crash“ von David Cronenberg und „Lost Highway“ von David Lynch sind nicht nur zwei meiner absoluten Lieblingsfilme, sondern lieferten maßgebliche Inspiration zu „Isabelle“. Das äußert sich in diesem Fall nicht in offensichtlichen Anspielungen, vielmehr in Grundmotiven. So gibt es in „Lost Highway“ eine Stelle, an der der Hauptcharakter sagt, dass er sich an Dinge …

Rosenblüte schwarz weiß auf schwarzem Hintergrund

„Susan“ erscheint demnächst bei Amrûn

Es gibt sie, diese Geschichten, die ich schreibe, um Gedanken, Gefühle, Träume oder Ängste zu verarbeiten. In fast allem, was ich so zu virtuellem Papier bringe, finden sich Elemente aus meinem Leben, reale oder herbeigesehnte, positive oder negative. Manchmal trage ich solche Dinge lange mit mir rum und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Autoren kennen das: Man hat da irgendwo in einer Windung des Verstandes eine Idee, eine vage Vorstellung von etwas, das man noch nicht konkretisieren kann. Oder man schleppt emotionalen Ballast mit sich herum, den man nicht loswerden kann. Schreiben hilft dabei. Es ist wirklich so, als könnte man diese Gedanken aus dem Kopf extrahieren, sie aufschreiben und dann irgendwo in eine Schublade legen. Oder man schreibt eine düstere, verschachtelte Science-Fiction-Kurzgeschichte, die demnächst im „Amrûn Verlag“ im Rahmen einer Anthologie erscheint (Link etc. folgt, sobald vorhanden). Mit aller Wahrscheinlichkeit sogar noch Ende 2016, wenn ich den gut informierten Kreisen (#verleger) glauben darf. Ich freue mich auf jeden Fall, selbst wenn es doch erst 2017 soweit sein sollte, denn „Susan“, so der …

nebliger wald

Wie aus guten Ideen böse Geschichten werden

Ich schreibe ja bekanntermaßen nicht nur Horror (vgl. „Das Alison-Szenario“, „Susan“), aber im Augenblick arbeite ich ausschließlich an gruselig-surrealen Geschichten. Dabei ist für mich eine Sache gleichermaßen aufregend wie faszinierend: das Ausarbeiten einer „bösen“ Grundidee für die Geschichten. Dabei ist „böse“ nicht wörtlich zu nehmen, ich meine eher so eine Art Grundthema, das natürlich in meinen Geschichten letztlich doch immer schräg und mehr oder weniger fies ausfällt. Sagen wir, ich habe eine Grundidee wie in „Endstation“ (grundlegend war es wirklich nur eine sehr kurze Sequenz, nämlich die mit der Hand). Diese Szene war von Beginn an quasi das Zentrum des Plots, auch wenn für den Leser kaum klar wird, dass die Geschichte aus dieser Perspektive entstand. Ich habe dann also eine Idee, die ja allein bei weitem noch keine ganze Geschichte ausmacht. Es müssen also weitere Stränge her, die irgendwie sinnvoll in Beziehung zueinander stehen. Langsam entspinnt sich dann während des Plottens, also des grundsätzlichen Absteckens der Geschichte, ein Netz aus verschiedenen Elementen. Charaktere werden geboren, das Setting verdichtet sich und am Ende ist alles …

Berlin Asylum Kapitel II Filetstück Illustration

„Berlin Asylum – Kapitel II: Filetstück“ am 15.07.2016

Ein weiteres Mal wird das „Berlin Asylum“ am 15.07.2016 im Chester’s Berlin seine Hallen für das interessierte Publikum öffnen. Düster wird’s, das kann ich schon mal versprechen. Aber quietschbunte Hipsterparties gibt es ja auch genug, oder? Sehe ich auch so. Daher steuere ich auch diesmal eine exklusiv für diesen Abend geschriebene Geschichte bei. Nach dem sehr guten Feedback zu „Zimmerservice“, einer für meine Verhältnisse recht linearen Geschichte mit dem einen oder anderen WTF?-Moment, wird es in „Filetstück“, an der ich gerade noch schreibe, deutlich böser und gruseliger zugehen. Inspiration für die erste Sequenz der Geschichte ist übrigens das Intro von „Dead Space II“, falls sich jemand vorab leicht spoilern möchte 😛 Inhaltlich knüpft die neue Geschichte direkt an „Zimmerservice“ an, setzt also den dort begonnenen Handlungsfaden fort. Anders als beim letzten Mal spielt die Handlung jedoch nicht vollständig im Hotel, sondern gewährt einen Einblick in das Leben des Protagonisten nach den Vorfällen mit toten Menschen in Spiegeln, Insekten und einer mysteriösen Frau, die offenbar sehr viel mehr weiß, als sie zu erzählen bereit ist … …

Käfer und andere Insekten, schwarz-weiß, Artwork zur "Berlin Asylum"-Partyreihe, Künstlerin: Farina Fröde

„Berlin Asylum – Kapitel I: Zimmerservice“ am 6.5.2016

Dass Musik eine meiner Leidenschaften ist, könnte man hin und wieder schon mitbekommen haben. Umso mehr freue ich mich, wenn meine schriftstellerische Arbeit sich in irgendeiner Weise mit Musik verbinden lässt. Nein, damit meine ich nicht meine eigenen Kreationen, sondern die im Mai startende Partyreihe „Berlin Asylum“. Berlin Asylum – Kapitel I: Zimmerservice »Berlin Asylum« präsentiert sich als Mischung aus Klängen, die irgendwo zwischen kalter Elektronik, melancholisch-melodischem Wehklagen und der puren Ekstase entfesselten Wahnsinns oszilliert. Eingeleitet wird jede Veranstaltung mit einer Kurzgeschichte, die ihre Hörer*innen vorbereiten soll auf das, was im dunklen Gemäuer auf sie lauert. Ein ehrwürdiges Hotel inmitten des Molochs Berlin, voller Geschichten, die besser unerzählt blieben, lechzt nach frischem Blut. Als Zuflucht für verlorene Seelen ist das »Berlin Asylum« Herberge für die Getriebenen und bietet das richtige Zimmer für jeden Gast. (aus der Pressemitteilung zu „Berlin Asylum“) Hier der Trailer: Im Rahmen der vier geplanten Kapitel werde ich jeweils vor den Veranstaltungen eine meiner Geschichten lesen, die speziell für diesen Anlass geschrieben werden. Derzeit arbeite ich an „Zimmerservice“, einer kleinen, aber gemeinen …

cover zwielicht 8 anthologie

„Zwielicht 8“ erscheint bald und enthält „Endstation“

„Zwielicht 8“, die nächste Ausgabe der Horror- und Phantastik-Anthologie, erscheint demnächst. Grund zur Freude für mich, denn meine „Endstation“ wird enthalten sein. Veröffentlichung ist für April/Mai 2016 angepeilt. Wenn es soweit ist, gibt’s natürlich hier Infos dazu. Hier schon mal ein Blick auf’s Cover. Mehr zur Reihe und den vorangegangenen Ausgaben gibt es hier. Mein „23b“ erschien in einer der früheren Ausgabe der Zwielicht-Anthologie und konnte viel positive Kritik verzeichnen.

sonnenuntergang über der spree in berlin

Lesungen im Januar 2016 in Berlin

Jauchzet, frohlocket! Ich werde lesen. Der Januar 2016 bietet gleich zwei Gelegenheiten, mich live on stage zu erleben. Ich werde an zwei Terminen, nämlich am 07.01.2016 (exklusiver Termin nur mit mir) und am 23.01.2016 (Lesung im Anschluss an ein Krimidinner, mehrere Autoren) Kurzgeschichten bzw. Auszüge aus diesen zum Besten geben. Die „12 Grad Aetherloge“ ist dabei der perfekte Raum für meine Geschichten. Steampunkig, supercooler Inhaber, nette Leute, gute Verkehrsanbindung (U Frankfurter Tor, von dort aus ein kleines Stück zu Fuß) – was besseres könnte ich mir gar nicht wünschen. Umso mehr freut es mich, dass ich dort am 07.01.2016 gleich mal die ganze Bühne nur für mich habe, um euch an „Susan“ teilhaben zu lassen. Die Science-fiction-Kurzgeschichte wird Anfang 2016 in einer Anthologie im Amrûn-Verlag erscheinen. Bisher haben nur ca. zehn Menschen „Susan“ gelesen. Man könnte das also durchaus als Sneak-Preview bezeichnen 🙂 Lesung am 07.01.2016 (12 Grad Aetherloge Berlin) Dort werde ich aus „Susan“ lesen, einer Sci-fi-Geschichte mit gruseligen Elementen und einem Hauch Romantik. Ja, auch sowas kann ich. Mehr Infos hier. Lesung am …

Preview: „Endstation“ (Horror-Kurzgeschichte)

Heute mal endlich wieder ein kleiner Schnipsel aus „Endstation“, einer etwas schrägen Horror-Geschichte, mit der ich nun vielleicht doch endlich mal fertig werde. Vielleicht. Es geht um Philosophie, wer also Blut und Gedärme erwartet, wird hiermit nicht glücklich ^^ Insgesamt ist „Endstation“ auch eher etwas zum Mitdenken und Interpretieren als das böse Splatter-Inferno. Damit habe ich’s nicht so, auch wenn sich sowas sicher viel schneller schreiben ließe … Ich arbeite schon sehr lange an dieser Geschichte, was mehrere Gründe hat. Zum einen war meine Leben in den letzten Monaten eine Achterbahnfahrt der ganz besonders magenumdrehenden Sorte, zum anderen ist der Plot doch sehr komplex und brillante Ideen wachsen leider nicht auf Bäumen. Das dauert auch bei mir manchmal, bis der Geistesblitz kommt. Mein Anspruch an meine Geschichten ist hoch, daher bastle ich eben so lange daran herum, bis ich es wirklich gut finde. Auch wenn das Monate dauert. Klar, mir ist bewusst, dass ich bei diesem Schreibtempo ewig brauche, um auch nur mal eine eigene Sammlung zusammenstellen zu können, aber das ist nunmal mein kreativer …