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Käfer und andere Insekten, schwarz-weiß, Artwork zur "Berlin Asylum"-Partyreihe, Künstlerin: Farina Fröde

„Berlin Asylum – Kapitel I: Zimmerservice“ am 6.5.2016

Dass Musik eine meiner Leidenschaften ist, könnte man hin und wieder schon mitbekommen haben. Umso mehr freue ich mich, wenn meine schriftstellerische Arbeit sich in irgendeiner Weise mit Musik verbinden lässt. Nein, damit meine ich nicht meine eigenen Kreationen, sondern die im Mai startende Partyreihe „Berlin Asylum“. Berlin Asylum – Kapitel I: Zimmerservice »Berlin Asylum« präsentiert sich als Mischung aus Klängen, die irgendwo zwischen kalter Elektronik, melancholisch-melodischem Wehklagen und der puren Ekstase entfesselten Wahnsinns oszilliert. Eingeleitet wird jede Veranstaltung mit einer Kurzgeschichte, die ihre Hörer*innen vorbereiten soll auf das, was im dunklen Gemäuer auf sie lauert. Ein ehrwürdiges Hotel inmitten des Molochs Berlin, voller Geschichten, die besser unerzählt blieben, lechzt nach frischem Blut. Als Zuflucht für verlorene Seelen ist das »Berlin Asylum« Herberge für die Getriebenen und bietet das richtige Zimmer für jeden Gast. (aus der Pressemitteilung zu „Berlin Asylum“) Hier der Trailer: Im Rahmen der vier geplanten Kapitel werde ich jeweils vor den Veranstaltungen eine meiner Geschichten lesen, die speziell für diesen Anlass geschrieben werden. Derzeit arbeite ich an „Zimmerservice“, einer kleinen, aber gemeinen …

Bildschirmfoto Musiksoftware Reason

Aber nun zu etwas völlig anderem … Musik.

Musik ist für mich lebensnotwendig. Wann immer möglich, hole ich mir von ihr Inspiration, nutze sie zur Entspannung oder zum Abtanzen von Stress. Die musikalischen Richtungen, die ich dabei bevorzuge, sind breit gefächert. Von Ambient-Drone-Zeugs, durchaus hörbaren Bands (nicht nur) aus dem Goth-Umfeld, über Goa-Trance und EBM bis hin zu krachigem Industrial ist alles dabei. Je nach Stimmung kommt mal das eine, mal das andere in meinen Player. Es kann schon mal vorkommen, dass auf „Marina and the Diamonds“ (melodischer Pop mit guten Texten) „Cradle of Filth“ (Spaß-Metal) folgt und direkt danach „Man with no Name“ (Goa-Trance). Bunt gemischt eben. Daneben gibt es nur sehr wenige Musikrichtungen, denen ich so gar nichts abgewinnen kann. Gangster-Rap, Schlager, das meiste des Charts-Gesäusels und volkstümliche Musik sind dann doch eher nicht so mein Ding. Wer hätte das gedacht. Obwohl Böhmermanns „Ich hab Polizei“ großes Kino ist. Was ich zum Beispiel beim Schreiben so höre, habe ich ja hier schon mal beschrieben. Wen wundert’s also, dass ich dann und wann, sofern ich mal Zeit finde in meinem viel zu …

Wanderung im Nebel

Musikalische Inspiration beim Schreiben

Gerade arbeite ich an „Scherben“, einer sehr persönlichen und selbst für meine Verhältnisse trostlosen und gemeinen Horrorgeschichte. Um in die richtige Stimmung kommen, läuft daher auch entsprechend düstere Musik. Fangen wir an mit einem absoluten Klassiker. „Necrophilia“ von Suicide Commando. Und weiter geht’s mit „Hypoxia“ von Velvet Acid Christ, auch sehr finster. Ich liebe diese Stücke von VAC. Wenn’s mal nicht ganz so düster sein muss, dann gern auch Orphx, hier z.B. mit „What will burn“. Das könnte ich auch gut beim Sci-fi-Schreiben hören. Ansonsten höre ich viel Cell und AES Dana und sowas, eher die ruhige Fraktion. Hier mal „Risky Nap Under Blue Tree“ von Cell, das ist wirklich sehr schön. Weite Teile von „23b“ sind dazu entstanden. Und zum Abschluss unserer kleinen musikalischen Rundreise noch was von AES Dana, nämlich „Horizontal Rain“, auch sehr nett.

Inspiration: VNV Nation „Rubicon“

Es gibt Songs, die begleiten mich schon mein halbes Leben. Sie sind für mich Quelle von Energie, Inspiration und, so pathetisch das klingen mag, sie geben mir Halt. Besonders in stürmischen Zeiten (ja, 2014, ich rede von dir) ist es die Musik, die mir hilft, mein Leben trotz widriger Umstände im Griff zu behalten. Dass daneben auch jede Menge Ideen für Geschichten abfallen, ist ein sehr positiver Nebeneffekt. Hier einer meiner absoluten Lieblingssongs von VNV Nation: „Rubicon“. Großartiges Stück, ich tanze IMMER, wenn das läuft, und wenn ich der einzige bin. Besonders die Lyrics sind grandios, weswegen ich mich veranlasst sehe, diese unter dem Video mit einzufügen. Lyrics zu „Rubicon“ <3 „Praying for myself, These thoughts I try to hide, I have faith in me, I hope this will survive, But it’s tearing me apart. I can’t hear the words by which I guide, So I must ask again, Who will carry me? I will not deny, Nothing can defend, From the helplessness, That’s cutting deep inside, And I can’t prevent, The thought that nothing’s …

Soundtrack für den Augenblick

Hin und wieder begegnen mir Songs, die so großartig sind, dass ich sie in Endlosschleife höre. „Anti Ordinary“ von Ashbury Heights ist ein solches Exemplar. Enorm eingängig, melodisch und auch inhaltlich total toll. Textauszug: „people like you better, when you’re ordinary so why don’t you surrender and be ordinary? we won’t be normalized, we have dreams to realise. we won’t be traumatized, we have dreams to realise.“ Drückt so ziemlich genau das aus, was ich an anderen Menschen faszinierend finde – wenn sie nicht gewöhnlich sind. Inspirierend, wundervoll, verstörend, schrecklich, schräg, bizarr – alles ist besser als gewöhnlich zu sein. Und das ist es auch, was ich meinen Geschichten und den Charakteren darin versuche mitzugeben – etwas Eigenes, Einzigartiges. Keine meiner Geschichten soll wie eine andere sein, die ich schon mal geschrieben habe. Selbst zusammenhängende Geschichten (ja, sowas wird es geben), werden sich stilistisch oder sogar vom Genre her unterscheiden. Schrecklich finde ich Stangenware wie den typischen Durchschnittsthriller mit dem leicht kaputten Ermittler, dem grausamen Mörder, der so dermaßen einen an der Klatsche hat, dass …

Musikalische Inspiration beim Schreiben

Ich beziehe meine Inspiration für die Dinge, die ich schreibe, oft aus Musik, Filmen oder Computerspielen. Darin liegt oft der Funke der Idee, die dann später in etwas Eigenes umgewandelt wird. Beim Schreiben selbst jedoch begleitet mich fast ausschließlich Musik. Es wäre auch eher kontraproduktiv, nebenher einen Film zu schauen. Ich muss tief abtauchen in die Geschichten, die ich schreibe und Musik bietet mir die Möglichkeit dazu. Dabei muss der Grundtenor der musikalischen Untermalung nicht immer dem Inhalt einer Geschichte entsprechen. So ist „23b“, eine surreale Geschichte mit verstörenden Elementen, fast vollständig unter dem Einfluss sehr ruhiger Musik entstanden. Cell war hier mein kreativer Begleiter. Lieblingsstück hier drunter. Cell – Risky Nap Under Blue Tree Bei „Fegefeuer“ lagen die Dinge etwas anders, hier entsprach die musikalische Untermalung schon eher der Stimmung der Geschichte. Velvet Acid Christ ist immer für dystopische Musik gut, verspielt und abgründig gleichermaßen. Velvet Acid Christ – Crypulse „Das Alison-Szenario“ entstand unter Zuhilfenahme von u.a. Mentallo & The Fixer, wobei einiges von denen auch so abgefahren ist, dass es einem die Synapsen …