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Was „Isabelle“ mit „Crash“ und „Lost Highway“ zu tun hat

First things first. Ich freue mich außerordentlich, dass meine „Isabelle“ es zu einer Veröffentlichung in der Jubiläumsausgabe der deutschen Horroranthologie „Zwielicht“ (nämlich in „Zwielicht 10“) geschafft hat. Nach „23b“ und „Endstation“ liefere ich nunmehr meine dritte Kurzgeschichte in der Anthologiereihe ab. Und, soviel kann ich versprechen, wem die anderen beiden gefallen haben, der wird auch seinen Spaß mit „Isabelle“ haben. Blutiger, kranker und sogar noch zynischer als die Vorgängerinnen, erlaubt „Isabelle“ einmal mehr den Blick in meine inneren Abgründe. Was in der Tat dazu führt, dass Freunde, die „Isabelle“ schon testlesen durften, sich wirklich die Frage stellen, ob meine Gesellschaft nicht doch irgendwie gefährlich ist …

Zitat aus der Kurzgeschichte "Isabelle" von Sascha Dinse, Horror

Inspiration und ihr Einfluss auf „Isabelle“

Aber was hat denn nun eine meiner Kurzgeschichten mit Filmen zu tun? „Crash“ von David Cronenberg und „Lost Highway“ von David Lynch sind nicht nur zwei meiner absoluten Lieblingsfilme, sondern lieferten maßgebliche Inspiration zu „Isabelle“. Das äußert sich in diesem Fall nicht in offensichtlichen Anspielungen, vielmehr in Grundmotiven. So gibt es in „Lost Highway“ eine Stelle, an der der Hauptcharakter sagt, dass er sich an Dinge lieber so erinnert, wie er möchte, nicht unbedingt so, wie sie wirklich passiert sind. Und, Überraschung, in vielen meiner Geschichten geht es ja um genau so etwas. Auch in „Isabelle“. Der Horror schleicht sich langsam an, anstatt sofort aus dem Gebüsch zu springen.

Trailer „Lost Highway“

Auch Cronenbergs „Crash“ stand maßgeblich Pate für die Stimmung in „Isabelle“. Menschen, die einen, sagen wir, sehr speziellen Stimulus suchen, geraten tiefer und tiefer hinein in einen bizarren Strudel von Ereignissen. Und der letzte Satz in „Isabelle“ ist dann doch sehr, sehr nah dran am letzten Satz in „Crash“, der auf ähnliche Art endet.

Trailer „Crash“

Das ist alles kein Zufall

Wer mich und meine medialen Vorlieben kennt, findet in meinen Geschichten ohnehin jede Menge Anspielungen: Der „kalte Tag in der Hölle“, von dem in „Endstation“ die Rede ist, stammt beispielsweise aus dem Computerspiel „Max Payne“, wo ein Level entsprechend benannt ist. Die Sequenz mit dem Telefonanruf aus der Metro bezieht sich wiederum auf eine ähnliche Stelle in „Lost Highway“. Und dass der Arzt in „Charlotte“ Dr. Channard heißt, ist natürlich ebenso kein Zufall. Google that …

Sofern „Isabelle“ in gedruckter und digitaler Form das Licht der Welt erblickt, werde ich hier natürlich darüber berichten.

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