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Wo ich stehe und wohin ich will

2017 war kein leichtes Jahr für mich. Neben enorm viel beruflichem Stress und künstlerischer Stagnation erlebte ich diverse private Tiefschläge, die dafür sorgten, dass ich in 2017 weit weniger zustande gebracht habe, als geplant war. Meine Geschichtensammlung, die eigentlich schon für Anfang dieses Jahres geplant war, wird nun voraussichtlich erst 2018 erscheinen. Solange die Qualität meinen Ansprüchen genügt, kann ich mit einer Verzögerung leben.

Mit „Isabelle“, „Alioth“, „Ex inferis“ und „Charlotte“ habe ich zumindest ein paar Geschichten fertigschreiben können, bis Ende des Jahres soll noch eine weitere folgen, für die ich bisher noch keinen Titel habe. Insgesamt ist dieser Output natürlich absolut nicht ausreichend, wenngleich das Feedback zu allen Geschichten sehr gut war. Um mir langfristig eine Basis an Fans u.a. auf Patreon aufzubauen, muss ich aber deutlich mehr schreiben und veröffentlichen. Sobald meine Sammlung auf dem Markt ist, werde ich die Arbeit an einem Roman beginnen, der in 2018 wohl meine gesamte Schreibzeit in Anspruch nehmen wird. Ich kleckere nicht, sondern klotze, von daher strebe ich 500 Seiten feinster Sci-Fi-Horror-Philosophie an. Man muss sich ja bekanntlich Ziele setzen, und da ich dünne Bücher ohnehin nicht mag, erscheint es nur logisch, dass ich ein einigermaßen dickes schreiben werde.

Daneben starte ich im Dezember 2017 einen Podcast namens „Tartaros“, in dessen Rahmen ich eine exklusive Fortsetzungsgeschichte schreiben und natürlich lesen werde. Mit ein wenig elektronischer Untermalung sollte das recht atmosphärisch werden. Längerfristig plane ich, den Podcast exklusiv für meine Patrons zu machen. In Patreon setze ich die Hoffnung, dass es mir gelingt, im Laufe der nächsten Jahre eine stabile Unterstützerbasis zu schaffen, mit deren Hilfe ich zumindest Teile meines Lebensunterhaltes finanzieren kann. Selbstverständlich zeige ich mich meinen Unterstützer*innen erkenntlich, indem sie exklusiven Zugriff auf Veröffentlichungen, Hörbücher, ggf. Merch etc. haben werden.

Beruflich kann ich noch überhaupt nicht sagen, ob 2018 dort irgendeine Veränderung bringen wird. In irgendeiner Weise vom Schreiben leben zu können, ist noch immer genauso illusorisch wie in den Jahren zuvor. So heißt es also erst mal weiterhin viel arbeiten, wenig Zeit zum Schreiben haben. Ich bin motiviert, versteht mich nicht falsch, aber manchmal gibt es diese Tage, an denen ich mich frage, ob das, was ich mir im Leben vorgenommen habe, überhaupt irgendeinen Sinn hat. Sicher, Selbstzweifel gehören besonders zum Leben von Künstlern, aber irgendwie fühlt es sich an, als würde ich versuchen, ein brennendes Haus nur mit einer Sprühflasche zu löschen. In der Benzin ist. Je mehr ich mich den Herausforderungen des Lebens entgegenstelle, desto mehr zeigt mir das Leben, was es davon hält. Nichts.

Gut, bleibt zu hoffen, dass ich das mit dem Podcast gut hinbekomme, dass dieser gut aufgenommen wird und mich ausreichend motiviert, meinen Roman in 2018 nicht nur zu beginnen, sondern fertigzustellen. Das Leben legt sich mit Sicherheit schon gerade die Knüppel bereit, die es mir nächstes Jahr zwischen die Beine werfen wird, aber das bin ich mittlerweile gewöhnt. Und letztlich wäre das Leben doch auch total langweilig ohne Herausforderungen, oder?

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