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Auszug aus "Endstation", Horror-Kurzgeschichte von Sascha Dinse

Gutes noch besser machen – Lektorat ftw!

Wie aufmerksamen Leser*innen meines Blogs sicher nicht entgangen ist, wird „Endstation“ Anfang 2016 in der nächsten Ausgabe der „Zwielicht“-Reihe erscheinen. Doch bis es soweit ist, steht noch Arbeit an. Zwar investiere ich viel Zeit in das Konstruieren komplexer Geschichten, die gespickt sind mit Kleinigkeiten, die am Ende alle einen Sinn ergeben, diversen Twists und Enden, die vielleicht kein Leser so erwartet hätte – aber all meine Zeit, mein Herzblut und mein Perfektionismus sollten nicht darüber hinweg täuschen, dass auch ich nur ein Mensch bin. Ich merke das häufig, denn je mehr ich in die Geschichte involviert bin, desto weniger objektiv bin ich, was die Lesbarkeit und Konstruktion angeht. Was jetzt nicht heißt, das meine Geschichten schrecklich zu lesen wären, im Gegenteil (hoffe ich zumindest). Doch ein externer Blick auf das Ganze ist ungemein hilfreich. Daher freue ich mich, wenn die Verlage, die meine Geschichten in Anthologien herausgeben, sich ein gutes Lektorat leisten. Lektorat bedeutet dabei nicht, wie oft angenommen, eine Rechtschreibkontrolle, sondern vielmehr ein Eintauchen in den Kontext, ein Sich-Auseinandersetzen mit der Struktur des Textes. …