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Screenshot aus "Life is strange"

Life is Strange – mehr als ein Spiel

Seit langem schon hat mich kein Computerspiel mehr emotional so berührt wie „Life is Strange“. Fünf Episoden lang führte ich Max Caulfield durch das Küstenstädtchen Arcadia Bay, hatte Visionen einer zerstörerischen Zukunft, fand eine alte Freundin wieder, musste Entscheidungen treffen und am Ende … wünschte ich, dass ich noch mehr Zeit mit Max und Chloe verbringen könnte. Im letzten Akt des Spiels, der übrigens selbst im Gegensatz zum Rest der Story (in der schon Zeitreisen, Entscheidungen über Leben und Tod, Butterfly-Effect-mäßiges Verändern der Wirklichkeit und einiges mehr vorkam) mal so richtig schräg war, fragte ich mich die ganze Zeit über, wie es wohl enden würde. Dass mich eine Geschichte mitnimmt, merke ich oft daran, dass ich zu den unmöglichsten Zeiten daran denken muss. So ging es mir beispielsweise bei „Dead Space“, einem sehr blutigen und sehr düsteren Sci-fi-Horror-Survivalspiel, das eigentlich gar keine so komplexe Geschichte erzählte. Aber der Hintergrund, die Unitology-Church, die Necromorph, der Marker, die geheimnisvolle Alienschrift und all das zogen mich sehr in ihren Bann. Nicole is dead, by the way. Und so …