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Dämmerung

Dämmerung

ich fand das licht und die dunkelheit
in all ihrer pracht
doch verlor ich was dazwischen liegt
schwarz und weiß
doch kein grau
wir sprachen nicht
und doch weiß ich alles über sie
ich werde sie nennen nach dem was ich verlor
um sie zu finden
sie ist das grau zwischen tag und nacht
sie ist der schritt
sie ist der weg
nur sie ist was mir fehlte
das dazwischen
endlich sehe ich
was mir sonst verborgen blieb
dämmerung
nach der nacht und vor dem tag
wenn alles eins wird
erst jetzt sehe ich ihre magie in vollem glanz
sie weiß was sie mir bedeutet
sie ist das grau zwischen leben und tod
gibt meinem selbst substanz
sie ist die klippe
sie ist der sprung
nur sie ist was ich wagen muss
um alles zu sehen
sie nimmt meine hand
um mich zu führen
durch ihr reich im dazwischen
das entsteht wenn alles eins wird
ich nenne sie
nach dem was ich verlor
und endlich wiederfand

Crennas

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Kategorie: gedichte

von

sascha dinse. berlin. horror. science-fiction. kurze geschichten. lange geschichten. immer düster. immer mit doppeltem boden. manchmal mehr böden.

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