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„Zwielicht 5“ im Videoblog

Michael Schmidt, Herausgeber der „Zwielicht“- und „Zwielicht Classic“-Anthologien, hat in einem Videoblogbeitrag ein paar Dinge zu „Zwielicht 5“ erzählt. Ich war so frei, mal an eine Stelle vorzuspulen, an der er sich positiv über mein „23b“ äußert 🙂 Buzzwords hierbei: „intensiv“ und „Favorit“. Freut mich sehr!  

Nominierungsrunde des Vincent Preis 2014 gestartet

Der „Vincent Preis“, der natürlich in überhaupt gar keinster Weise auf einen berühmten Schauspieler anspielt, geht in die nächste Runde. Seit dem 1.1.2015 läuft die Nominierung. Soweit, so gut. Dieses Jahr stehe ich mit drei meiner Geschichten und ein paar der Anthologien, in denen diese veröffentlicht wurden, ebenfalls in den Horrorlisten! „23b“, „Fegefeuer“ und „Funken“ sind dabei und könnten im Bereich „Kurzgeschichten“ nominiert werden. Ich bin gespannt! Den Gewinnern winkt unter anderem diese wirklich sehr gruselige Urkunde.  

Inspiration: Velvet Acid Christ „Malfunction“

Ich geb’s zu, die „Calling ov the Dead“ (ja, wird wirklich so geschrieben) ist nicht gerade ein taufrisches Album. Es stammt von 1998. Das ändert aber nichts daran, dass es bei mir auch heute noch sehr hoch im Kurs steht. Die explosive Mischung aus treibenden Beats, zwitschernder Elektronik, bis fast zur Unkenntlichtkeit verzerrten Vocals und jeder Menge Samples aus diversen Filmen (u.a. „Se7en“, „Twelve Monkeys“, „Hellraiser – Bloodline“ oder aus dem Computerspiel „Harvester“) machen das Hören immer wieder zu einem Genuss. Und das Ganze ist immer noch unheimlich inspirierend. Aber hört selbst. Puh, immer noch ein Knaller. Wenn man Splatter-Electro mag. So hat Bryan Erickson (Mastermind hinter Velvet Acid Christ) seine Musik selbst bezeichnet. Ein treffender Name, wie ich finde. Und genau richtig, wenn man gerade über finsteren Ideen für neue Geschichten brütet.

Soundtrack für den Augenblick

Hin und wieder begegnen mir Songs, die so großartig sind, dass ich sie in Endlosschleife höre. „Anti Ordinary“ von Ashbury Heights ist ein solches Exemplar. Enorm eingängig, melodisch und auch inhaltlich total toll. Textauszug: „people like you better, when you’re ordinary so why don’t you surrender and be ordinary? we won’t be normalized, we have dreams to realise. we won’t be traumatized, we have dreams to realise.“ Drückt so ziemlich genau das aus, was ich an anderen Menschen faszinierend finde – wenn sie nicht gewöhnlich sind. Inspirierend, wundervoll, verstörend, schrecklich, schräg, bizarr – alles ist besser als gewöhnlich zu sein. Und das ist es auch, was ich meinen Geschichten und den Charakteren darin versuche mitzugeben – etwas Eigenes, Einzigartiges. Keine meiner Geschichten soll wie eine andere sein, die ich schon mal geschrieben habe. Selbst zusammenhängende Geschichten (ja, sowas wird es geben), werden sich stilistisch oder sogar vom Genre her unterscheiden. Schrecklich finde ich Stangenware wie den typischen Durchschnittsthriller mit dem leicht kaputten Ermittler, dem grausamen Mörder, der so dermaßen einen an der Klatsche hat, dass …

Schon wieder so ein Schriftsteller-Blog

An dieser Stelle werde ich zukünftig über meine schriftstellerischen Aktivitäten bloggen. Bislang habe ich versucht, das irgendwie auf einem meiner anderen Blogs mit unter zu bringen, aber langfristig erscheint es sinnvoller, ein spezielles Blog dafür einzurichten. Es wird hier nicht primär darum gehen, meine Publikationen zu bewerben (aber auch), sondern in erster Linie um den Entstehungsprozess meiner Geschichten, um Inspiration, kreative Prozesse und den ganzen hochgestochenen Schriftstellerkram. Alte Gedichte, Auszüge aus Geschichten, die Entstehung meines ersten Romans (an dem ich in 2014 hoffentlich mal ernsthaft arbeiten kann), Teilnahme an Ausschreibungen und einiges mehr wird sich hier finden. So, genug von mir. Jetzt wird gebloggt.