Alle Artikel in: science-fiction

sonnenuntergang über der spree in berlin

Lesungen im Januar 2016 in Berlin

Jauchzet, frohlocket! Ich werde lesen. Der Januar 2016 bietet gleich zwei Gelegenheiten, mich live on stage zu erleben. Ich werde an zwei Terminen, nämlich am 07.01.2016 (exklusiver Termin nur mit mir) und am 23.01.2016 (Lesung im Anschluss an ein Krimidinner, mehrere Autoren) Kurzgeschichten bzw. Auszüge aus diesen zum Besten geben. Die „12 Grad Aetherloge“ ist dabei der perfekte Raum für meine Geschichten. Steampunkig, supercooler Inhaber, nette Leute, gute Verkehrsanbindung (U Frankfurter Tor, von dort aus ein kleines Stück zu Fuß) – was besseres könnte ich mir gar nicht wünschen. Umso mehr freut es mich, dass ich dort am 07.01.2016 gleich mal die ganze Bühne nur für mich habe, um euch an „Susan“ teilhaben zu lassen. Die Science-fiction-Kurzgeschichte wird Anfang 2016 in einer Anthologie im Amrûn-Verlag erscheinen. Bisher haben nur ca. zehn Menschen „Susan“ gelesen. Man könnte das also durchaus als Sneak-Preview bezeichnen 🙂 Lesung am 07.01.2016 (12 Grad Aetherloge Berlin) Dort werde ich aus „Susan“ lesen, einer Sci-fi-Geschichte mit gruseligen Elementen und einem Hauch Romantik. Ja, auch sowas kann ich. Mehr Infos hier. Lesung am …

Inspirations- und Filmtipp: „Repeaters“

Filme, in denen das Thema „Zeitreise“ oder „Zeitschleife“ behandelt wird, gibt es viele. „Twelve Monkeys“ oder „Butterfly Effect“ als gute Vertreter, „Looper“ als eher miesen und dann hätten wir noch die leichtfüßigen Sachen wie die „Täglich grüßt das Murmeltier“ oder die „Zurück in die Zukunft“-Reihe. „Repeaters“ nun greift das Thema „was-wäre-wenn-sich-derselbe-Tag-immer-wiederholte“ ebenfalls auf und verlässt sich dabei so gut wie überhaupt nicht auf Effekthascherei, sondern lotet die psychologische Dimension aus. Was macht es aus Menschen, wenn sie wissen, dass alles, was sie heute tun, am nächsten Morgen ungeschehen wäre? Wie reagieren die drei betroffenen Hauptpersonen, wenn sie die einzigen sind, die sich noch daran erinnern können, was „gestern“ geschehen ist? Wie weit kann man in so einer Situation gehen? Wie verhält man sich jemandem gegenüber, der gestern kaltblütig jemanden ermordet hat? Oder der mich gestern umgebracht hat? Sehr, sehr cooler Film mit schwermütigem Ende. Hier der Trailer:

Aktueller Stand Kurzgeschichten, Anfang 2015

Nachdem mein Projekt „Eigenes e-Book zu Weihnachten 2014“ kläglich gescheitert ist (was zum Teil an mir und zum anderen Teil an … widrigen Umständen lag), ändere ich kurzerhand dessen Titel in „Eigenes e-Book irgendwann in 2015“. Done! Und um schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das zu geben, was da kommen wird, hier eine Liste der derzeit fertigen und gaaaaaanz fest eingeplanten noch zu schreibenden Dinge für meine erste Kurzgeschichtensammlung. Bereits fertige Geschichten „23b“ – Zu dieser Geschichte habe ich sehr viel sehr gutes Feedback erhalten, kann also nicht so schlecht sein. Inhaltlich reichlich surreal und bewusst interpretationsbedürftig, einige leicht eklige Szenen. „Susan“ – Bisher unveröffentlicht, nur ein handverlesener (muhaha!) Kreis an Personen hat „Susan“ bereits lesen dürfen. Eine meiner besten Arbeiten, wie ich finde. Enorm, was das ausmacht, wenn man die richtige Inspirationsquelle findet ^^ „Fegefeuer“ – Düster, metaphernlastig und mit hohem Gewaltanteil. Dabei ist „Fegefeuer“ aber geradliniger inszeniert als z.B. „23b“, was nicht heißt, dass man den Kopf dabei ausschalten sollte. „Das Alison-Szenario“ – Künstliche Intelligenz. Eine tolle Sache. Naja, vielleicht nicht immer. …

Inspiration: Doctor Who. Geronimo!

Kaum eine Serie hat mich so schnell und so vollständig faszinieren und bedingungslos in ihren Bann ziehen können wie die Neuauflage von „Doctor Who“. Fantastische Geschichten, in denen es oft genug um philosophische Fragen, das Ende der Welt und den Wert der Menschlichkeit geht, tolle Darsteller*innen, ikonische Gegner wie die Daleks und – natürlich – ein brillanter Humor zeichnen die Serie aus. Karen Gillan als Amy Pond ist für mich natürlich noch ein besonderer optischer Leckerbissen. Rothaarig. Blass. Schottin. Grrrr. Hier ein Beispiel für den Humor des Doctors. „Tea, but the strong stuff. Leave the bag in.“ Grandios. Ja, Matt ist mein Favorit. 11 ftw!

Yay, mein erstes Interview!

Na hoppla, das kam dann doch überraschend und schnell. Kaum ist „23b“ in der „Zwielicht V“-Anthologie veröffentlicht worden, kommt auch schon eine Anfrage zu einem Autoreninterview vom Herausgeber. Den kompletten Text gibt’s auf dem Blog von Michael Schmidt, dem Herausgeber der Zwielicht-Reihe, zu lesen. Nach einigem positiven Feedback zu „23b“ nun auch noch ein Interview. Cool. Plötzlich soll ich mich den Lesern persönlich vorstellen, über meine Geschichten reden und darf auch ein wenig Werbung für meine schriftstellerischen Aktivitäten machen. Und das, obwohl das Schreiben bei mir gerade (leider!) nur geringen Stellenwert hat, da ich einfach kaum dazu komme. Wenn das keine Motivation ist, in 2015 auf jeden Fall mehr zu schreiben und zu veröffentlichen, was? Hier ein Auszug aus dem Interview: Michael Schmidt: Welche Geschichten stehen vor der Veröffentlichung und worum geht es da? Sascha Dinse: Oh, das ist eine gemeine Frage. Ich habe den Kopf voller Ideen, einiges ist als Entwurf auch schon fertig, aber, ach!, es fehlt gerade die Zeit. Was demnächst an Kurzgeschichten fertig wird und dann auf die eine oder andere …

„Das Alison-Szenario“ wurde veröffentlicht!

Tadaa! Weiter geht es mit den Veröffentlichungen in 2014. Jetzt ist „Das Alison-Szenario“ an der Reihe. Die Sci-fi-Kurzgeschichte ist zwar schon seit längerem u.a. hier im Blog veröffentlicht, hat aber jetzt ihren Weg in eine Anthologie gefunden. „Das kosmische Spiel“ vom Beyond Affinity Verlag wurde gerade als e-Book veröffentlicht. Ich freue mich sehr, dass eine weitere meiner Geschichten es zu einer Veröffentlichung gebracht hat. „Das Alison-Szenario“ ist dabei im Vergleich zu den meisten anderen meiner Geschichten nur wenig horrorlastig, dafür ebenso gemein. Natürlich ist nichts so, wie es anfangs scheint, ein paar Twists und ein wenig schwarzer Humor führen durch ein Kammerspiel an Bord eines (fast) verlassenen Raumschiffs. Wie alle meine Geschichten ist auch diese im Präsens und aus der Perspektive der Hauptperson geschrieben. Eigener Stil und so. In Zukunft wird es neben den bösen Horrorgeschichten auch immer mal wieder Sci-fi-Ausflüge geben. Diese werden zwar auch düster ausfallen, aber einen anderen Ton anschlagen. Ob Survival-Horror à la „Dead Space“ und „Event Horizon“ oder eher was in Richtung „Serenity“ … man darf gespannt bleiben. Aktuell arbeite …

Inspiration: „Screamers“

Einer meiner Lieblingsfilme aus dem Bereich der Sci-fi-Low-Buget-Region ist eindeutig „Screamers“. Den kann ich immer wieder anschauen, denn obwohl ich die Geschichte in- und auswendig kenne, wird er einfach nicht langweilig. Ich will hier nicht groß rumspoilern, aber die Idee mit sich selbst weiter entwickelnden, intelligenten Maschinen ist wirklich cool, die Umsetzung ebenso. Für alle, die auch jenseits von Bombastgranaten wie „Avatar“ Filme schauen können, über die man am Ende sogar nachdenken kann, ist „Screamers“ eine eindeutige Empfehlung.

„Das Alison-Szenario“ Sci-fi-Kurzgeschichte

„Das Alison-Szenario“ ist ein Kammerspiel zwischen zwei Personen (und das ist wie immer nur die halbe Wahrheit), das an Bord des Raumschiffs „Johannes Kepler“ spielt. Wie es sich für eine meiner Geschichten gehört, ist alles aus der Ich-Perspektive und im Präsens geschrieben, da ich das viel direkter und greifbarer finde. Wer hier fiesen Grusel und Splatter erwartet, wird nicht unbedingt auf seine Kosten kommen. Wer hingegen Gefallen an doppelbödigen Geschichten findet, in denen nichts so ist, wie es scheint, könnte „Das Alison-Szenario“ mögen. Interessiert? Dann flugs runtergeladen aus meiner Dropbox. Lesen, weitergeben und so sind erlaubt und erwünscht. Jede Veränderung an der Geschichte, kommerzielle Nutzung, Veröffentlichungen in Verlagen, als Buch oder eBook etc. bedürfen hingegen meiner ausdrücklichen Erlaubnis. Klar? Danke.