Alle Artikel mit dem Schlagwort: horror

Berlin Asylum Kapitel II Filetstück Illustration

„Berlin Asylum – Kapitel II: Filetstück“ am 15.07.2016

Ein weiteres Mal wird das „Berlin Asylum“ am 15.07.2016 im Chester’s Berlin seine Hallen für das interessierte Publikum öffnen. Düster wird’s, das kann ich schon mal versprechen. Aber quietschbunte Hipsterparties gibt es ja auch genug, oder? Sehe ich auch so. Daher steuere ich auch diesmal eine exklusiv für diesen Abend geschriebene Geschichte bei. Nach dem sehr guten Feedback zu „Zimmerservice“, einer für meine Verhältnisse recht linearen Geschichte mit dem einen oder anderen WTF?-Moment, wird es in „Filetstück“, an der ich gerade noch schreibe, deutlich böser und gruseliger zugehen. Inspiration für die erste Sequenz der Geschichte ist übrigens das Intro von „Dead Space II“, falls sich jemand vorab leicht spoilern möchte 😛 Inhaltlich knüpft die neue Geschichte direkt an „Zimmerservice“ an, setzt also den dort begonnenen Handlungsfaden fort. Anders als beim letzten Mal spielt die Handlung jedoch nicht vollständig im Hotel, sondern gewährt einen Einblick in das Leben des Protagonisten nach den Vorfällen mit toten Menschen in Spiegeln, Insekten und einer mysteriösen Frau, die offenbar sehr viel mehr weiß, als sie zu erzählen bereit ist … …

Käfer und andere Insekten, schwarz-weiß, Artwork zur "Berlin Asylum"-Partyreihe, Künstlerin: Farina Fröde

„Berlin Asylum – Kapitel I: Zimmerservice“ am 6.5.2016

Dass Musik eine meiner Leidenschaften ist, könnte man hin und wieder schon mitbekommen haben. Umso mehr freue ich mich, wenn meine schriftstellerische Arbeit sich in irgendeiner Weise mit Musik verbinden lässt. Nein, damit meine ich nicht meine eigenen Kreationen, sondern die im Mai startende Partyreihe „Berlin Asylum“. Berlin Asylum – Kapitel I: Zimmerservice »Berlin Asylum« präsentiert sich als Mischung aus Klängen, die irgendwo zwischen kalter Elektronik, melancholisch-melodischem Wehklagen und der puren Ekstase entfesselten Wahnsinns oszilliert. Eingeleitet wird jede Veranstaltung mit einer Kurzgeschichte, die ihre Hörer*innen vorbereiten soll auf das, was im dunklen Gemäuer auf sie lauert. Ein ehrwürdiges Hotel inmitten des Molochs Berlin, voller Geschichten, die besser unerzählt blieben, lechzt nach frischem Blut. Als Zuflucht für verlorene Seelen ist das »Berlin Asylum« Herberge für die Getriebenen und bietet das richtige Zimmer für jeden Gast. (aus der Pressemitteilung zu „Berlin Asylum“) Hier der Trailer: Im Rahmen der vier geplanten Kapitel werde ich jeweils vor den Veranstaltungen eine meiner Geschichten lesen, die speziell für diesen Anlass geschrieben werden. Derzeit arbeite ich an „Zimmerservice“, einer kleinen, aber gemeinen …

Sascha Dinse, Schriftsteller, Urban Horror und Science-fiction

Urban Horror &
Science-fiction. Eine Erklärung.

Damals, ganz viel früher, da war die Welt noch einfach. Es gab nur eine Handvoll Genres von Musik, Literatur und Filmen, Buchläden hatten ein paar verschiedene Ecken, im Plattenladen gab’s leicht verständliche Sortierungen. Moderne Zeiten und das Internet haben diese Einfachheit in etwas verwandelt, das nur als Überdifferenzierung beschrieben werden kann – buchstäblich jeder Künstler erfindet für sich selbst ein quasi eigenes Genre, um sich, wenn schon nicht unbedingt qualitativ, so doch durch die Genrezuordnung abzuheben. So gibt es (mein persönlicher „Favourit“ übrigens) das Genre der sog. „Chick Lit“, Mädchen- und Frauenliteratur, häufig sehr kitschig, pseudo-erotisch und wirklich teils sehr banal. Angrenzend gibt’s dann jede Menge weitere Genres, allesamt hübsch marketingwirksam zusammengesteckte Begrifflichkeiten. Ökonomisch ist das sicher sinnvoll. Im völlig überschwemmten Markt, besonders im Bereich Self-Publishing, ist es heute viel schwerer geworden, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. „Urban Horror“ – Was zur Hölle soll das denn sein? Erzähle ich jemandem, dass ich Kurzgeschichten schreibe, stellt sich wohl jeder was anderes darunter vor. Erzähle ich indes, dass ich Horror schreibe, nun ja, auch dann stellt sich jeder noch was …

sonnenuntergang über der spree in berlin

Lesungen im Januar 2016 in Berlin

Jauchzet, frohlocket! Ich werde lesen. Der Januar 2016 bietet gleich zwei Gelegenheiten, mich live on stage zu erleben. Ich werde an zwei Terminen, nämlich am 07.01.2016 (exklusiver Termin nur mit mir) und am 23.01.2016 (Lesung im Anschluss an ein Krimidinner, mehrere Autoren) Kurzgeschichten bzw. Auszüge aus diesen zum Besten geben. Die „12 Grad Aetherloge“ ist dabei der perfekte Raum für meine Geschichten. Steampunkig, supercooler Inhaber, nette Leute, gute Verkehrsanbindung (U Frankfurter Tor, von dort aus ein kleines Stück zu Fuß) – was besseres könnte ich mir gar nicht wünschen. Umso mehr freut es mich, dass ich dort am 07.01.2016 gleich mal die ganze Bühne nur für mich habe, um euch an „Susan“ teilhaben zu lassen. Die Science-fiction-Kurzgeschichte wird Anfang 2016 in einer Anthologie im Amrûn-Verlag erscheinen. Bisher haben nur ca. zehn Menschen „Susan“ gelesen. Man könnte das also durchaus als Sneak-Preview bezeichnen 🙂 Lesung am 07.01.2016 (12 Grad Aetherloge Berlin) Dort werde ich aus „Susan“ lesen, einer Sci-fi-Geschichte mit gruseligen Elementen und einem Hauch Romantik. Ja, auch sowas kann ich. Mehr Infos hier. Lesung am …

Preview: „Endstation“ (Horror-Kurzgeschichte)

Heute mal endlich wieder ein kleiner Schnipsel aus „Endstation“, einer etwas schrägen Horror-Geschichte, mit der ich nun vielleicht doch endlich mal fertig werde. Vielleicht. Es geht um Philosophie, wer also Blut und Gedärme erwartet, wird hiermit nicht glücklich ^^ Insgesamt ist „Endstation“ auch eher etwas zum Mitdenken und Interpretieren als das böse Splatter-Inferno. Damit habe ich’s nicht so, auch wenn sich sowas sicher viel schneller schreiben ließe … Ich arbeite schon sehr lange an dieser Geschichte, was mehrere Gründe hat. Zum einen war meine Leben in den letzten Monaten eine Achterbahnfahrt der ganz besonders magenumdrehenden Sorte, zum anderen ist der Plot doch sehr komplex und brillante Ideen wachsen leider nicht auf Bäumen. Das dauert auch bei mir manchmal, bis der Geistesblitz kommt. Mein Anspruch an meine Geschichten ist hoch, daher bastle ich eben so lange daran herum, bis ich es wirklich gut finde. Auch wenn das Monate dauert. Klar, mir ist bewusst, dass ich bei diesem Schreibtempo ewig brauche, um auch nur mal eine eigene Sammlung zusammenstellen zu können, aber das ist nunmal mein kreativer …

Aktueller Stand Kurzgeschichten, Anfang 2015

Nachdem mein Projekt „Eigenes e-Book zu Weihnachten 2014“ kläglich gescheitert ist (was zum Teil an mir und zum anderen Teil an … widrigen Umständen lag), ändere ich kurzerhand dessen Titel in „Eigenes e-Book irgendwann in 2015“. Done! Und um schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das zu geben, was da kommen wird, hier eine Liste der derzeit fertigen und gaaaaaanz fest eingeplanten noch zu schreibenden Dinge für meine erste Kurzgeschichtensammlung. Bereits fertige Geschichten „23b“ – Zu dieser Geschichte habe ich sehr viel sehr gutes Feedback erhalten, kann also nicht so schlecht sein. Inhaltlich reichlich surreal und bewusst interpretationsbedürftig, einige leicht eklige Szenen. „Susan“ – Bisher unveröffentlicht, nur ein handverlesener (muhaha!) Kreis an Personen hat „Susan“ bereits lesen dürfen. Eine meiner besten Arbeiten, wie ich finde. Enorm, was das ausmacht, wenn man die richtige Inspirationsquelle findet ^^ „Fegefeuer“ – Düster, metaphernlastig und mit hohem Gewaltanteil. Dabei ist „Fegefeuer“ aber geradliniger inszeniert als z.B. „23b“, was nicht heißt, dass man den Kopf dabei ausschalten sollte. „Das Alison-Szenario“ – Künstliche Intelligenz. Eine tolle Sache. Naja, vielleicht nicht immer. …

„Zwielicht 5“ im Videoblog

Michael Schmidt, Herausgeber der „Zwielicht“- und „Zwielicht Classic“-Anthologien, hat in einem Videoblogbeitrag ein paar Dinge zu „Zwielicht 5“ erzählt. Ich war so frei, mal an eine Stelle vorzuspulen, an der er sich positiv über mein „23b“ äußert 🙂 Buzzwords hierbei: „intensiv“ und „Favorit“. Freut mich sehr!  

Teaser: „Endstation“

Es ist Weihnachten und da will ich mal nicht so sein. Hier gibt’s einen Schnipsel aus „Endstation“, einer Horror-Kurzgeschichte, an der dich gerade arbeite. Der Auszug stammt vom Anfang der Geschichte, zum Ende hin wird das deutlich … expliziter, soviel kann ich versprechen. Nach dem Sci-fi-Ausflug mit „Susan“ geht’s hier mal wieder deutlich härter zur Sache. Doch wie üblich hat das Ganze ein Konzept und eine philosophische Idee, die vielleicht der eine oder andere nachvollziehen kann … ich hoffe zwar, nicht in derselben Konsequenz wie der Protagonist von „Endstation“, aber ich will hier niemandem vorschreiben, wie er/sie zu leben hat ^^ Als Vorbereitung auf die fertige Version empfehle ich, sich mal mit Sartre und speziell dem Existenzialismus auseinander zu setzen. Darum geht’s letztlich in „Endstation“, wenn auch auf eher unkonventionelle Art und Weise. In diesem Sinne wünsche ich noch ein paar besinnliche (?) Tage im Restjahr 2014 und ein fantastisches neues Jahr!

Faszination Horror

Horror-Geschichten und -filme üben auf Menschen eine ganz besondere Faszination auf. Dort tun sich Abgründe auf, ob menschlicher oder übernatürlicher Natur. Das Genre Horror umfasst dabei unzählige Spielarten, von denen nur einige für mich relevant sind. Splatter- und Slasherfilme reizen mich gar nicht, ebenso finde ich Kreaturen-Horror (also mutierte Fische und sowas) total lahm. Obwohl ich mit „Aranea“ auch mal sowas in der Art geschrieben habe … natürlich mit den typischen merkwürdigen Elementen, die alle meinen Geschichten enthalten. Ich mag Horror, der im Kopf funktioniert. „The Ring“ kann ich mir auch heute noch nicht allein anschauen, „Blair Witch Project“ fand ich auch richtig gruselig. Natürlich weiß ich rational, dass das alles gestellt und inszeniert ist – aber es wirkt trotzdem. In meinen Horror-Geschichten versuche ich, meine Leser tief in die Geschehnisse hineinzuziehen, sie teilhaben zu lassen und (manchmal) sogar Sympathie für die handelnden Figuren entwickeln zu lassen. Natürlich nur, um sie danach mit einem bösen Twist vor den Kopf zu stoßen oder in einer unwirklich, schrecklichen und unbegreifbaren Situation zurückzulassen. Guter Horror ist der, der …

„23b“ wird veröffentlicht!

Sehr schön, die nächste Veröffentlichung steht in den Startlöchern. Meine düster-surreale Geschichte „23b“ wird irgendwann im Herbst/Winter 2014 im Rahmen der „Zwielicht 5“-Anthologie des Saphir im Stahl-Verlags erscheinen. Gerade habe ich das Lektorat erhalten und muss sagen, dass es wirklich viel Spaß macht, wenn man mitbekommt, dass der Lektor nicht nur nach Fehlern sucht, sondern auch die Geschichte verstehen möchte. Zugegeben, bei „23b“ ist das nicht ganz einfach, da ich sie mit voller Absicht so aufgebaut habe, dass jeder Leser seine eigene Interpretation dazu finden muss. Alle Hintergründe zu erklären würde hier zu viel vom mystisch-bizarren Hintergrund und damit von der Atmosphäre zerstören. Finde ich. Positives Feedback zu meiner schriftstellerischen Arbeit baut mich enorm auf. Klar, jeder wird gern für seine Arbeit wertgeschätzt. Doch wenn es um kreatives Schaffen geht, um das zu-Papier-bringen der eigenen Gedanken, dann bedeutet mir ein „sehr intensive Geschichte, gefällt mir ausgesprochen gut“ (Feedback zu „23b“) noch bedeutend mehr. Und derart mental gestärkt wird nächste Woche nicht nur das Lektorat-Feedback umgesetzt, sondern gaaaaaanz bestimmt auch endlich an „Isabelle“ weiter gearbeitet. Und …